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S ofort umlagert: Im Jugendraum können sich die jungen Gäste auch am Billardtisch versuchen. 

Neues Domizil in Tandern

Jugendtreff feierlich eingeweiht

Auch in Tandern gibt es jetzt einen Jugendraum. Das Projekt war im Vorfeld nicht unumstritten.

Tandern – In der Gemeinde Hilgertshausen-Tandern wird Jugendbetreuung groß geschrieben: Nach dem Jugendtreff in Hilgertshausen wurde nun auch in Tandern so ein Treff für die Jugend eröffnet. Hier hat der Nachwuchs das vom Zweckverband Kinder und Jugend betreute Domizil im Untergeschoss des Pfarrzentrums. Zur Eröffnung konnte Bürgermeister Dr. Markus Hertlein auch den Hausherrn, Pfarrer Paul Riesinger, Jugendreferent Hubert Oberhauser, mehrere Gemeinderäte und den Chef im Zweckverbands, Albert Schröttle, willkommen heißen.

„Es ist wirklich was Schönes entstanden“, freute sich das Gemeindeoberhaupt und erinnerte daran, dass dieser Treff nach dem Außentreff, den es ja schon länger für die Jugend in Tandern gibt, für viel Diskussion gesorgt habe. Zu unterschiedlich waren anfangs die Meinungen im Gemeinderat, ob nach Hilgertshausen auch noch in Tandern ein solcher Treff notwendig sei. Nun seien aber in kurzer Zeit die beiden Räume im Pfarrzentrum sehr wohnlich gestaltet worden, was man hauptsächlich dem pädagogischen Mitarbeiter im Zweckverband, Stephan Berghof, zu verdanken habe. Berghof habe es verstanden, die Kinder und deren Eltern bei der erforderlichen Renovierung der Räume einzubinden.

„Wir nehmen viel Geld in die Hände für ein superbreites Angebot für die Jugend in unserer Gemeinde“, sagte der Bürgermeister. Nun sei es Aufgabe des Zweckverbandes, die Vernetzung optimal zu nutzen.

Schon bei der Eröffnung konnten es die Kinder kaum erwarten, an der Playstation zu spielen oder am Profi-Billard-Tisch die Kugel rollen zu lassen. Robert Heichele hat den Tisch nach den Worten Berghofs für die Jugend günstig zur Verfügung gestellt. Und die Gemeinderäte konnten sich schnell mit dem Kicker anfreunden.

Laut Schröttle waren rund 400 Arbeitsstunden erforderlich, bis die beiden Räume in neuem Glanz erstrahlten. Geschickt hat man mit Paletten im Hauptraum für einen Raumteiler gesorgt. In Hüttenform mit viel Holz ist der zweite Raum gehalten. An Platz für Kino oder Partys fehlt es nun also nicht mehr.

Natürlich wurde auch an das leibliche Wohlergehen der jungen Gäste gedacht. So konnte man den Popcorn-Geruch schon beim Betreten des Obergeschoßes wahrnehmen. Auch einen Grill und einen Kühlschrank gibt es. Noch nicht ganz fertiggestellt ist die Theke.

„Aber ich bin dennoch total begeistert, was hier in wenigen Monaten geschaffen wurde“, sagte Berghof, mit dem Hinweis, dass viel entsprechend den Wünschen der Kinder und Jugendlichen in die Gestaltung der Räume eingeflossen sei. Gut nimmt sich auch der neue Boden – Fliesen in Holzoptik – aus. Josef Ostermair

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