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Das (Kamera-)Auge isst mit: Die sechs anderen Teilnehmerinnen begutachten, was Stefanie Rieblinger für sie vorbereitet hat.

Wer kocht das beste Drei-Gänge-Menü?

Schmankerl-Fernsehen vom Lukas-Hof

Für die elfte Staffel der erfolgreichen BR-Reihe „Landfrauenküche“ machen sich sieben Landfrauen auf, um sich einander kennenzulernen und zu bekochen. Eine kommt aus Tandern.

Tandern – Der legendäre Landfrauenbus ist derzeit wieder in allen bayerischen Regierungsbezirken unterwegs. Für die elfte Staffel der erfolgreichen BR-Reihe „Landfrauenküche“ machen sich sieben Landfrauen auf, um sich einander kennenzulernen und zu bekochen. Dabei geht es auch um einen Wettbewerb: Wer kocht das beste Drei-Gänge-Menü? Der Bus und ein Aufnahmeteam haben jetzt auch Station auf dem Lukas-Hof in Tandern gemacht: Stefanie Rieblinger vertritt heuer beim Kochwettbewerb den Regierungsbezirk Oberbayern.

Stefanie Rieblinger bewirtschaftet den Lern- und Erlebnisbauernhof gemeinsam mit ihren Eltern Peter und Rita Rieblinger ökologisch. Als Fachlehrerin hat sie einen guten Bezug zur Hauswirtschaft. Auch für die Tierhaltung ist sie Expertin, derzeit betreut sie wieder als Sennerin auf der Kallbrunnalm im Berchtesgadner Land die Kühe auf der Alm.

Der Dreh in Tandern war für die diesjährige Serie der letzte. An zwei großen Tischen lud die Gastgeberin bei Käsespezialitäten – natürlich von der Alm – und Wurst- und Fleischschmankerln vom Murnau-Werdenfelser Rind zu einem ersten Genuss ein. In den Wochen davor war Stefanie Rieblinger schon bei den sechs anderen Frauen eingeladen gewesen, um einen Einblick in deren Betriebe zu bekommen und natürlich das jeweilige Menü kritisch, aber stets wohlwollend zu bewerten.

Dass es beim Empfang der Landfrauen recht zünftig zuging, dafür sorgten die Paartaler Musikanten. Stefanie selbst spielt in der Gruppe mit. Auch Bürgermeister Dr. Markus Hertlein freut sich, dass heuer eine Landfrau aus der Gemeinde an der beliebten BR-Sendereihe teilnimmt. Er bat sie und die weiteren Teilnehmerinnen um einen Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde.

Für die Landfrauen gab es heuer bei der Menüzubereitung neue Herausforderungen. Zum ersten Mal war eine der Landfrauen Vegetarierin. Das bedeutete, dass alle Gastgeberinnen auch eine fleischlose Variante anbieten mussten. Nur die Beilagen zu servieren und das Fleisch einfach wegzulassen, ist da eindeutig zu wenig.

Aber auch für die Fleischgerichte gab es heuer ein neues Bewertungskriterium. Stichwort: „Nose to Tail“, von der Nase bis zum Schwanz also. Die Frauen hatten die Aufgabe, auch Teile vom Tier zu verwenden, die längst von der Speisekarte verbannt wurden. Innereien oder Beinscheiben zum Beispiel.

Was Stefanie Rieblinger für ihre Gäste auf den Menütisch zauberte, können die Fernsehzuschauer am Montag, 11. November, um 20.15 Uhr erfahren. Am Montag darauf wird das große Finale mit Moderator Florian Wörner ausgestrahlt. Dann steht fest, wer die Siegerin der „Landfrauenküche 2019“ geworden ist.

Weitere Sendetermine: 30. September bei Kristin Güllich (Mittelfranken), 7. Oktober bei Schirin Oeding (Oberpfalz), 14. Oktober bei Angela Wunderlich (Oberfranken), 21. Oktober bei Mathilde-Falter-Weiderer (Niederbayern), 28. Oktober bei Martha Knecht (Unterfranken), 4. November bei Barbara Knötzinger (Schwaben).

fh

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