Jetzt werden die Vorschläge aus den Bürgerversammlungen in Hilgertshausen-Tandern umgesetzt

Mehr Licht, weniger Schlaglöcher

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Mit den Anregungen aus allen Bürgerversammlungen hat sich jetzt der Gemeinderat von Hilgertshausen-Tandern befasst. Einige Wünsche können die Kommunalpolitiker auch umsetzen.

Hilgertshausen – Zunächst ging es um die Josef-Kreitmeir-Straße in Tandern. Die Senioren wünschen sich hier, dass der Gehweg verlängert wird, um sicher zum Mehrzweckraum im neuen Feuerwehrhaus zu kommen. Hierzu erklärte der Bürgermeister: „Die Josef-Kreitmeir-Straße ist eine Kreisstraße, so dass eine Umsetzung des Anliegens in Abstimmung mit dem Landkreis geprüft werden müsste. Wir stehen dem Wunsch grundsätzlich offen gegenüber, eine kurzfristige Realisierung wird aber wegen der Fülle anderer anstehender Projekte und weil der Teufel oft im Detail steckt, eher unwahrscheinlich sein.“

Christoph Hardt (Bürgerliste Tandern) wollte das so nicht unterschreiben. Er meinte, dass so ein Gehweg auch für die Kinder notwendig wird, die künftig aus dem zur Bebauung vorgesehenen Ankner-Grundstück gefahrlos zur Schule kommen sollen. So beschlossen die Kommunalpolitiker einstimmig, dem Anliegen beim Landratsamt Nachdruck zu verleihen.

Sicher nicht einfacher macht die Angelegenheit, dass an dieser Stelle ein Entwässerungsgraben vorhanden ist. Die Gemeinde werde laut Hertlein auf jeden Fall versuchen, zeitnah eine Versetzung des Ortsschildes beim Bezug des neuen Feuerwehrhauses zu erreichen.

Die Tanderner Bürger beklagten auch, dass die Parkplätze beim Kindergarten relativ spärlich ausgeleuchtet und teilweise mit Schlaglöchern behaftet sind. Was die Beleuchtung angeht, schlägt das Bayernwerk einen speziellen Leuchtentyp mit acht Meter hohen Masten vor. Den hierfür anfallenden Kosten, 11 556 Euro, stimmte der Gemeinderat einstimmig zu. Eine dauerhafte staubfreie Befestigung des Parkplatzes wird zeitnah angestrebt, wie es CSU-Gemeinderat Josef Dunau gefordert hatte. Dunau erklärte auch, dass das Regenwasser problemlos in die Ilm einzuleiten sei.

Zur Frage aus der Bürgerversammlung in Tandern, ob eine Erweiterung der PV-Anlage in Unterdinkelhof möglich wäre, sagte Hertlein: „Nach den von der Verwaltung eingeholten Informationen ist eine geförderte Erweiterung über die Konversionsfläche hinaus derzeit rechtlich nicht möglich. Es liegt weder ein benachteiligtes Gebiet, noch eine Autobahn-oder Eisenbahnnähe vor.“

Die Bürgeranliegen in Hilgertshausen betrafen größtenteils den Verkehr. Viele wünschen sich einen Verkehrsspiegel an der Einmündung der Flurstraße in die Freisinger Straße. Darüber soll bei einem Ortstermin zusammen mit der Polizei entschieden werden. Da soll auch ein weiteres Ärgernis – die ständig in einer Schlange parkenden Autos an der Freisinger Straße – betrachtet und nach einer Lösung des Problems gesucht werden.

Der an der Bushaltestelle Neurieder Straße erwünschte Unterstand lasse sich wegen des fehlenden Grundes in absehbarer Zeit nicht verwirklichen. Gefordert haben die Hilgertshauser zudem die Bereitstellung von Riesel (analog St. Ursula) auch im Friedhof St. Stephan. Laut Hertlein habe diesbezüglich ein Gespräch mit Kirchenpfleger, Mesner und Bauhof stattgefunden, wo die Umsetzung dieser Forderung geplant wurde.

Beim Bürgergespräch in Niederdorf sei Material für den Feldwegunterhalt, wie man das ja schon in anderen Orten praktiziert, gefordert worden. Diesem Wunsch soll entsprochen werden. Die geforderte Instandsetzung des Weges Richtung Fahrtbach sei für das Frühjahr 2019 geplant. JOSEF OSTERMAIR

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