Neuer Arbeitskreis und neuer Referent im Gemeinderat

In Hilgertshausen-Tandern wird dem Thema Umwelt und Natur mehr Raum gegeben

  • vonJosef Ostermair
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Im Rahmen der konstituierenden Sitzung des neuen Gemeinderats wurden im Häuserer-Saal die Ausschüsse sowie die Referenten- und Verbandsratsposten neu besetzt. Das ging im Gegensatz zu manch anderen Gemeinden sehr harmonisch, es gab keine Spur von Gerangel.

Nicht zu übersehen ist, dass Bürgermeister Markus Hertlein hier die Neuen im Gemeinderat gut berücksichtigt hat. Dem Bauausschuss, der sich bisher Bau- und Umweltausschuss nannte, gehören neben dem Bürgermeister (Stellvertreter ist Vize-Bürgermeister Adi Doldi) noch folgende Ratsmitglieder an: Hans Pröbstl (Stellvertreter Rudi Effner), Werner Kerzel (Stellvertreter Simon Schlatterer), Peter Schadl (Stellvertreter Markus Hofner), Georg Murner (Stellvertreter Hubert Oberhauser), Christoph Hardt (Stellvertreter Benedikt Huber) und Franz Glas (Stellvertreter Martin Bednarz). So ist es gelungen, die Vertreter von WGHT, CSU, BL und SPD in diesem doch wichtigen Ausschuss zu platzieren und keine Fraktion unberücksichtigt zu lassen.

Die Ausschussumbenennung erfolgte, nachdem Christoph Hardt (Tanderner Bürgerliste) erklärt hatte, dass Umwelt und Natur in den letzten sechs Jahren „hinten runtergefallen sind“. Statt weiterhin Umwelt und Natur im Ausschuss zu benennen, einigte man sich, einen eigenen Arbeitskreis für Umwelt und Natur zu gründen. „Das ist ein gut geeignetes Instrument“, befand Werner Kerzel: In diesen Arbeitskreis sollten auch Fachleute wie Förster und Mitarbeiter der Naturschutzbehörde einbezogen werden.

In diesen Arbeitskreis, dem der Bürgermeister vorsteht, soll jede im Gemeinderat vertretene Fraktion einen Vertreter stellen.

Dem neuen Rechnungsprüfungsausschuss gehören in den nächsten sechs Jahren an: Simon Schlatterer (Stellvertreter Werner Kerzel), Rudi Effner (Stellvertreter Florian Bauer), Adi Doldi (Stellvertreter Peter Schadl), Markus Hofner (Stellvertreter Hubert Oberhauser) und Martin Bednarz (Stellvertreter Benedikt Huber). Man entschied sich einstimmig dafür, Vize-Bürgermeister Adi Doldi erneut zum Vorsitzenden des Rechnungsprüfungsausschusses zu ernennen.

Im Wasserverband Weilachgruppe ist Bürgermeister Markus Hertlein erster Verbandsrat (Stellvertreterin Annabell Klink). Weiterhin entsendet die Gemeinde folgende Ratsmitglieder in dieses Gremium: Hans Pröbstl (Stellvertreter Werner Kerzel), Adi Doldi (Stellvertreter Peter Schadl), Hubert Oberhauser (Stellvertreter Markus Hofner) und Benedikt Huber (Stellvertreter Martin Bednarz). Im Schulverband für die Mittelschule in Altomünster ist Hilgertshausen-Tandern durch Bürgermeister Hertlein (Stellvertreter ist der 2. Bürgermeister) vertreten. Dem Stiftungsrat der Bürgerstiftung gehören neben dem ersten Bürgermeister noch Werner Kerzel, Annabell Klink, Adi Doldi, Markus Hofner, Martin Bednarz und Franz Glas an.

Froh ist man im gesamten Gemeinderat, mit dem jungen Florian Bauer aus Hilgertshausen wieder einen Jugendreferenten stellen zu können. In der letzten Amtsperiode war die engagierte Jugendreferentin Isabel Kühnl ja nach zum Teil heftigen Auseinandersetzungen im Gemeinderat zurückgetreten und Hubert Oberhauser hatte dieses Amt von da an kommissarisch geführt. Nun aber hat man mit Ingrid Glas aus Tandern, die auch Elternbeiratsvorsitzende in der Schule ist, sogar eine Jugendreferenten-Stellvertreterin.

Keine Änderungen gibt es im Amt der Seniorenbeauftragten. Dieses Amt teilen sich weiterhin Sybille Zoller aus Hilgertshausen und Christa Wagner aus Tandern. Das bisher verwaiste Amt des Behindertenbeauftragten übernahm Rudi Effner.

Für das sich in Gründung befindliche Kommunalunternehmen Hilgertshausen-Tandern wurden noch keine Vertreter berufen. Einig war sich das neue Gemeindeparlament auch in der Frage des Sitzungsgeldes, das unverändert pro Sitzung 30 Euro betragen soll. Gibt es am selben Tag vor der Gemeinderatssitzung eine Bauausschusssitzung, werden zusätzlich 10 Euro pro Sitzung gewährt. Die Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses, die nur wenige Termine haben, dann aber ganztags tagen, erhalten 60 Euro pro Sitzung.

Etwas länger diskutierte man über die Entschädigung bei Arbeitsgruppensitzungen. Man einigte sich schließlich, bei zeitlich längerer Inanspruchnahme 20 Euro pro Arbeitsgruppensitzung zu gewähren.

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