+
Mit dem Anbau des Rathauses auf der Westseite soll der Bedarf an Räumlichkeiten über Jahrzehnte gesichert sein. 

Hilgertshausen

Rathaus-Anbau bezogen

  • vonJosef Ostermair
    schließen

Dass nicht immer gleich Millionen in den Bau von Verwaltungsgebäuden gesteckt werden müssen und es Lösungen gibt, kostenerträglich zu bauen, beweist die Gemeinde Hilgertshausen-Tandern. Rechtzeitig zum Jahresende wurde der aus Platzgründen dringend notwendige Rathaus-Anbau in Betrieb genommen.

Insgesamt wurden in diese bauliche Maßnahme rund 400 000 Euro investiert, zuzüglich EDV-Ausbau, Möblierung und Kosten der Bestandssicherung. Auf insgesamt 123 Quadratmetern Nutzfläche hat man drei Büros, einen Besprechungsraum mit Medientechnik für Online-Konferenzen sowie einen kleineren und einen größeren Archivraum und eine kleine Küche geschaffen. Im Rathaus-Anbau Platz finden das Bauamt, die Geschäftsleitung und das Büro von Bürgermeister Markus Hertlein. „Nach zehn Monaten Bauzeit können wir die Räumlichkeiten nun nutzen“, freut sich Hertlein über den Anbau auf Gemeindegrund.

Für den Anbau im Westen des Rathauses musste der ehemals vorhandene Holzschuppen weichen. Der Anbau ist so konzipiert, dass eine spätere Aufstockung möglich ist. Um Kosten zu sparen, gibt es zwischen Alt-und Neubau eine im Normalfall offene Brandschutztüre, so dass weiter in den kostspieligen Brandschutz nicht eingegriffen werden musste. Im nächsten Jahr wird an dem von der Telekom genutzten Nebengebäude noch ein Holz-Anbau/Unterstand errichtet.

Die Außenanlagen sowie die Parkplatzbeleuchtung sollen noch fertiggestellt werden. Zusätzlich zum Anbau wurde im Gebäudebestand eine vertikale und horizontale Versorgungstrasse mit Strom und EDV geschaffen, so dass Nachinstallation leichter möglich ist. Der Serverraum wurde vom Dachgeschoß in den Keller verlagert sowie die Trockenlegung. Außerdem erfolgte die Abdichtung der Kelleraußenwände im überbauten Bereich, die Erneuerung der Fenster im Kellerbereich und der Einbau einer Kellerlüftungsanlage, damit die Kellerräume besser genutzt werden können. „Es ist gelungen, mit möglichst geringem finanziellen Aufwand die dringend benötigten Räumlichkeiten für die Verwaltung zu schaffen und den Bestand nutzbar zu halten. Zudem wurde eine spätere Erweiterungsmöglichkeit offen gehalten“, so das Resümee des Gemeindechefs.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare