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Von einer Frontladerschaufel aus wurden die 966 Enten am Start in die Ilm gekippt. 

6. Entenrennen auf der Ilm

Eine Schaufel voller Gummienten

966 Gummienten sind heuer beim Entenrennen am Ostermontag auf der Ilm auf die Reise gegangen – und das bedeutet einen neuen Teilnehmerrekord. Begünstigt vom schönen Wetter gab es einen großen Ansturm von Besuchern, die auf beiden Seiten der Ilm mitfieberten und natürlich hofften, dass ihre Nummer das Rennen macht.

Hilgertshausen– Eine Riesengaudi war das Entenrennen auf der Ilm, das am Ostermontag-Nachmittag auch heuer wieder die Schützenjugend von „Ilmtaler“ Gumpersdorf veranstaltete. Die 966 nummerierten kleinen Entlein, die heuer auf die Reise geschickt wurden, bedeuteten einen neuen Teilnehmerrekord.

An der Brücke nahe an der Bründlkapelle wurden die vielen Entlein von der Frontladerschaufel eines Traktors aus in die Ilm gekippt. Bürgermeister Markus Hertlein gab das Startzeichen. Es dauerte relativ lange, bis sich die ersten gelben oder pinken Exemplare vom großen Feld absetzen konnten. Am schnellsten auf der 350 Meter langen Strecke war die Ente von Bürgermeister-Tochter Maria Hertlein, die nach 78 Minuten am Ziel ankam, und das auch nur, weil sich die führende Ente vier Meter vor dem Ziel an einer Pflanze im Wasser verfing. Dass die Sieger-Ente ihre war, erfuhr die elfjährige Schülerin erst bei der Preisverteilung, und da war dann die Spannung weg und die Freude riesengroß, denn der Hauptpreis ist ein Rundflug über Hilgertshausen, den auch heuer wieder der Hobbypilot Klaus Glas stiftete.

Am zweitschnellsten war die von der 13-jährigen Katharina Gernhäuser ins Rennen geschickte Ente, was einen Gewinn von 50 Euro, gestiftet von der Sparkasse, bedeutete. Der dritte Preis war eine belegte, riesige Partybreze im Wert von 25 Euro, die von der Bäckerei Kornprobst gestiftet und von Irena Wycisk gewonnen wurde.

Was das ganze Rennen so interessant machte, waren die vielen kleinen Hindernisse in der Ilm, die oft wenige Meter vom Ziel entfernt zu einem unerwarteten Stopp führten. Besonders gefährlich wurde es für die Entlein an der steinernen Fischtreppe, wo sich mehrere Strudel bildeten, die ein Weiterschwimmen fast unmöglich machten.

Für den scheidenden Jugendleiter der Ilmtaler-Schützenjugend, Florian Probsdorfer, war der wiederum von ihm organisierte lustige Wettbewerb die letzte Amtshandlung. Er bedankte sich bei der großen Schar von Helfern, ohne die so eine Gaudi nicht machbar wäre. Sein besonderer Dank galt den Spendern von insgesamt 50 Preisen. Mit der Preisverteilung war das Fest an diesem ersten schönen Osterfeiertag noch lange nicht zu Ende. Viele Zuschauer ließen sich im Freien von der Schützenjugend an den aufgestellten Tischen mit Kaffee und Kuchen, sowie kalten Getränken verwöhnen.

Josef Ostermair

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