Der Verein Zukunft Tandern setzte sich für eine Renovierung des Vollmairhauses ein. (Symbolbild)
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Der Verein Zukunft Tandern setzte sich für eine Renovierung des Vollmairhauses ein. (Symbolbild)

Gelungene Renovierung

Stolz auf das Mammutprojekt Vollmairhaus in Tandern

Die Renovierung des Vollmairhauses ist für den Verein Zukunft Tandern ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte. Doch es wartet schon ein nächstes Projekt. 

Tandern – Mit der gelungenen Renovierung des Vollmairhauses (wir berichteten) hat der Verein Zukunft Tandern „eine bedeutende Zielsetzung des Vereins seit der der Gründung 2013 erreicht“, sagt der Vorsitzende Hans Glas.

Bereits im November 2013 gab es nach dem langjährigen Verfall des Gebäudes die ersten Gespräche von Zukunft Tandern mit dem damaligen Besitzer, in den Folgejahren setzte sich der Verein immer wieder dafür ein, bauliche Verbesserungen für „den denkmalgeschützten Schandfleck zu erreichen“, so Glas. Aus seiner Sicht war das Zusammenwirken eines hartnäckigen Vereins mit einem wohlwollenden Besitzer, einem Bauunternehmer mit Herzblut, Bürgermeister und Landrat, sehr erfolgreich. Immer wieder wurden in entscheidenden Phasen des Genehmigungsprozesses Hürden beseitigt.

Laut Glas steht in nächster Zeit der Start für die Umsetzung des Projektes „Beste Gegend-Pfad“ an. Der Pfad soll nicht nur eine Hommage an die Filmtrilogie von Markus H. Rosenmüller, für die Karin Michalke die Drehbücher geschrieben hatte, sein. Er soll vielmehr für die Alteingesessenen, Neubürger und Besucher Tanderns die Inhalte der „Besten Gegend“ bewusst machen und die einzigartige Landschaft, die historischen Gebäude, die Geschichte und Geschichten lebendig und attraktiv vermitteln und die Bedeutung Tanderns und der Gemeinde Hilgertshausen-Tandern stärken.

Die Einweihung des Pfades ist für das Frühjahr 2021 geplant. Der Verein hat in den vergangenen Jahren verschiedene Aktivitäten zur Erhaltung und Pflege der besonderen Landschaft im nordwestlichen Teil des Landkreises Dachau ins Leben initiiert. Auf der Basis einer Bachelorarbeit von Anna Pillhöfer mit dem Titel „Inwertsetzung der Biotope aus der Flurneuordnung“ ist das Ziel, die Biotope zu erhalten und noch offene Maßnahmen umzusetzen und besonders die Pflege der Biotope in Zusammenarbeit mit den Landwirten und Gemeinde sicherzustellen und auszubauen. In diesem Zusammenhang wurden im letzten Jahr dank Unterstützung der Bürgerstiftung der Gemeinde und der Jäger einige Blühflächen angelegt. Auch heuer stehen sie in voller Blüte und stehen Bienen und vielen anderen Tieren als Nahrungs- und Rückzugsraum zur Verfügung.

Wegen der Corona-Krise musste der Verein Zukunft Tandern für heuer das im Innenhof des Schlosses vorgesehene Sommerkonzert absagen sowie den beliebten Bieranstich zu Beginn des Oktoberfestes. Ob die Veranstaltungsreihe „Kleinkunst“ in Tandern, die bisher im Sportheim ebenfalls jährlich stattgefunden hat im Hinblick auf Covid-19 im Herbst – dann vielleicht im repräsentativen Veranstaltungsraum im Vollmairhaus – stattfinden kann, hängt, selbstredend, von der weiteren Entwicklung der Pandemie ab. 

Franz Hofner

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