Hoffnung auf schnellere Internetverbindung

Pipinsried - Bürgermeister Konrad Wagner stellte sich auch in Pipinsried den Fragen der Bürger.

Zunächst wollten die Pipinsrieder von ihm Informationen über den bereits getätigten Ausbau der Staatsstraße. Sie wollten wissen, wie weit die Abrechungen zum Gehweg schon gediehen sind. Ein Grunderwerb sei noch nicht notariell verbrieft, sagte Wagner. Insgesamt müssen noch rund zehn Prozent der Kosten gezahlt werden. Auch zum Thema Straßenbeleuchtung hatten die Bürger Fragen. „Wenn jetzt keine neuen Lampen gesetzt wurden, dann kommt auch nichts mehr“, sagte Wagner. Die Abrechnung erfolgt nach Straßenausbausatzung. Das bedeutet, dass die Bürger die Beleuchtung mitfinanzieren müssen.

„Die Gemeinde macht doch Gewinn mit der neuen gesplitteten Abwassersatzung“, warf ein Bürger dem Gemeindechef vor. Wagner wies das entschieden zurück, denn für Einfamilienhäuser bleiben die Beträge gleich, sagte er. Er räumte jedoch ein, dass es möglich sein wird, Oberflächenwasser in die Gräben einzuleiten. Die Pipinsrieder wollten wissen, was mit der bestehenden Kläranlage geschieht, wenn laut Plan 2015 der Anschluss nach Unterzeitlbach realisiert wird. Wagner beruhigte sie: „Sie wird aufgelassen.“

Ein Gerücht beschäftigt die Pipinsrieder brennend: Sie wollten vom Bürgermeister wissen, ob das neugeplante Feuerwehrhaus auch ein Schützenheim oder Bürgerheim werden soll. Wagner verneinte das, geplant ist einzig ein Feuerwehrhaus.

Natürlich ging es bei der Versammlung auch um Windräder. „Warum macht man den zweiten Schritt vor dem ersten?“ fragten die Bürger. Obwohl schon die möglichen Standorte abgefragt sind, hat die Gemeinde nun erst ein Gutachten über die Windtauglichkeit in Auftrag gegeben. Konrad Wagner erläuterte ausführlich die Schritte in Sachen Windkraft und betonte auch, dass Altomünster keine Nachteile habe, wenn die Planungen im Verbund mit den Landkreisgemeinde stattfinden.

Natürlich kam auch die Breitbandversorgung zur Sprache. „Das Interesse für eine schnellere Internetversorgung muss aus der Bevölkerung kommen“, erklärte Gemeinderat Christian Schweiger. Er sehe gute Chancen für die Pipinsrieder, betonte er. Allerdings müssten 75 Prozent der Haushalte dahinter stehen. „Bis jetzt hat sich hier noch keiner drum gekümmert“, sagte Wagner. Der Anschluss der kleineren Orte könnte etwas schwieriger werden.

(gh)

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