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Anna Katharina Fleck als Lotte in „Die Leiden des jungen Werther“.

„Die Bühne hat etwas Magisches“

Interview mit Anna Katharina Fleck

Bergkirchen – Erstmals steht mit Anna Katharina Fleck eine Bergkirchnerin auf der Bühne des Hoftheaters. Sie hat dort gerade ihr Debüt als Lotte in dem Stück „Die Leiden des jungen Werther“ gefeiert.

Warum wollten Sie Schauspielerin werden?

Bereits in der Grundschule in Bergkirchen besuchte ich das „Schulspiel“. Auch als ich in München auf ein Mädchengymnasium ging, war ich von Anfang an Mitglied der Theatergruppe und spielte überwiegend die männlichen Rollen, was ich besonders reizvoll fand.

Wieso?

Es faszinierte mich, Figuren zu verkörpern, die mit mir so gut wie nichts zu tun hatten. Die Entwicklung von einem kleinen Reclam-Heftchen zu einer lebendigen Handlung auf der Bühne hatte für mich etwas Magisches an sich. Darüber hinaus liebte ich den Gedanken, das Publikum mit meiner Darstellung zu berühren oder auch zum Lachen zu bringen.

Was gefällt Ihnen am Hoftheater?

Ich schätze besonders die familiäre Atmosphäre, in der ich mich als Person auch stark einbringen kann, und die es mir als Anfängerin erlaubt, mich noch ein wenig auszuprobieren. Außerdem finde ich es spannend, die Reaktionen des Publikums hautnah mitzuerleben, weil es ein so kleines Theater ist und man so nah am Publikum dran ist.

Haben Sie noch weitere Engagements?

Im kommenden Frühjahr werde ich als Nina in „Die Möwe“ von Tschechow in Straubing und am Teamtheater in München zu sehen sein. Und ich bin schon auf mein Engagement an den Weilheimer Festspielen im Herbst 2016 gespannt, das ich mit dem Lore-Bronner-Preis 2015 erhalten habe.

ink

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