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Bundespräsident Steinmeier begleitete Rivlin zu der geschichtsträchtigen Gedenkstätte.

Zum ersten Mal in der Geschichte 

Hoher Besuch: Israels Staatspräsident besucht KZ-Gedenkstätte Dachau

Eine wichtige Geste von unermesslichem Wert: Rivlin hat als erster Staatspräsident Israels die KZ-Gedenkstätte Dachau besucht.

München - Reuven Rivlin hat als erster Staatspräsident Israels die KZ-Gedenkstätte Dachau besucht. Rivlin, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) legten am Mittwoch jeweils einen Kranz für die Opfer des Nationalsozialismus nieder. Wenige Stunden zuvor hatten die Politiker einen Erinnerungsort für die Opfer des Olympia-Attentats von 1972 in München eröffnet.

Wichtige Geste des israelischen Staatspräsidenten

Vor 45 Jahren hatte auch die israelische Olympiamannschaft einen Kranz in Dachau niedergelegt - wenige Tage vor dem Tod elf ihrer Sportler durch palästinensische Terroristen.

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, bedankte sich „von Herzen“ für die Geste des israelischen Staatspräsidenten. Es bedeute der jüdischen Gemeinschaft sehr viel, sagte er. Rivlin sollte zum Abschluss seines zweitägigen Besuchs am Donnerstag in Berlin Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) treffen.


dpa

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