Wohnbebauung im Ortskern: Auf dem so genannten Holdenriedgrundstück dürfen private Investoren bauen. Foto: sim

Holdenried-Areal steht vor dem Verkauf

Indersdorf - Der Verkauf und die Bebauung des gemeindeeigenen Teils des Holdenried-Grundstücks hinter dem gleichnamigen denkmalgeschützten Haus am Indersdorfer Marktplatz stehen unmittelbar bevor.

Der Gemeinderat will in der nächsten Sitzung eine Entscheidung treffen.

Wenn es nach dem Marktgemeinderat geht, dann soll noch in diesem Jahr der Spatenstich für die Bebauung im Zentrum des Ortes erfolgen. Geplant ist, den Teil des Anwesens, der der Gemeinde gehört, an einen privaten Investor zu verkaufen.

Zwischen zwei konkreten Angeboten muss sich das Gremium entscheiden. Denn zur Central Wohnbau GmbH aus Dachau, die als erste noch im alten Jahr eine Offerte gemacht und ihre Vorstellungen im öffentlichen Teil der Novembersitzung kundtun durfte, ist ein zweiter Interessent hinzugestoßen: die Firma Objecta Wohnbau GmbH aus Markt Indersdorf mit Geschäftsführer Hans Gailer.

Vertreten durch Architekt Bernd Hänsel, stellte die Objecta ihre Pläne am Mittwochabend vor. Sie gleichen in wichtigen Punkten denen der Central Wohnbau. So wird von beiden Bauträgern angeboten, einen gut zugänglichen Teil der geplanten Tiefgarage für die öffentliche Nutzung zur Verfügung zu stellen. Das ist der Gemeinde ja insofern wichtig, als die jetzt als großer Parkplatz genutzte Fläche dann überbaut sein wird.

Eine Gewerbeeinheit zum Marktplatz hin (genau wie bei der Centralbau) und 20 Wohneinheiten in zwei Gebäuden sind weiterhin im Entwurf der Objecta Wohnbau zu finden.

In letzter Minute seinen Antrag zurückgezogen hat im Übrigen die MI Grundbesitz GmbH aus Indersdorf, Rechtsnachfolger der K&K Wohnbau GmbH (Schuster). Sie hatte Interesse an dem Gemeindegrundstück bekundet, weil ihr das angrenzende Areal gehört, das ebenfalls mit Wohnbebauung versehen werden soll. Pläne hierfür hatte die K&K bereits im September 2010 im Gemeinderat vorgestellt. Auf dem Areal, das an den Sportplatzweg angrenzt, sollen drei Doppelhäuser entstehen.

Nach der Vorstellung von Objecta im öffentlichen Sitzungsteil berieten die Gemeinderäte dann nichtöffentlich, wem der Zuschlag gegeben werden sollte. Hier stellte sich aber heraus, dass in einigen Details noch Klärungsbedarf vorhanden ist, sodass die Verwaltung beauftragt wurde, noch einmal mit den beiden Bauwerbern in Kontakt zu treten. In der nächsten Sitzung im Februar will man dann Nägel mit Köpfen machen. (tor)

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