Zwei Unfälle mit Vierbeinern in Dachau

Ein Hund schwer verletzt, ein Hund tot

Dachau – Zwei Unfälle mit Hunden haben sich am Mittwoch in Dachau ereignet, wie die Polizei miteilte: Bei einem Zusammenstoß wurde ein Motorradfahrer leicht verletzt, der Hund schwer. Bei dem anderen Unfall wurde ein Hund angefahren, er starb.

Der Fahrer des Transporters, mit dem der Hund kollidierte, blieb nicht stehen. Der Hund ist am Mittwoch auf der Schleißheimer Straße nach den Angaben eines Zeugen von einem Kleintransporter angefahren worden. Der Fahrer des Transporters fuhr weiter ohne anzuhalten. Ein Zeuge beobachtete den Unfall, legte den Hund auf den Gehweg und rief die Polizei. Der Hund starb kurz danach. Der Zeuge hatte gegen 7 Uhr bei der Polizei gemeldet, dass auf der Schleißheimer Straße in Dachau ein Hund überfahren worden war. Der Zeuge war selbst mit dem Auto unterwegs und hatte beobachtet, wie das Tier von einem Kleintransporter angefahren wurde. Dieser fuhr dann ohne anzuhalten weiter. 

Der Zeuge legte den Hund auf den Gehweg, wo der Vierbeiner verstarb. Die Hundehalterin, eine 28-jährige Dachauerin, meldete am Vormittag ihren Hund bei der Polizei als abgängig. Er hatte eine Katze gesehen und war ihr davongelaufen. Laut Polizei handelte es sich bei dem Hund um einen Jagdhund. Die Beamten mussten ihr die traurige Nachricht über den Tod ihres Vierbeiners übermitteln. 

Ein Sprecher der Polizei sagte, dass es fraglich sei, ob der Fahrer des Kleintransporters den Zusammenstoß bemerkt hat. Zeugenhinweise an die Polizei werden unter 0 81 31/ 56 10 erbeten.

 Bei dem anderen Unfall am Mittwochabend lief ein Hund ebenfalls davon: Ein 45-jähriger Karlsfelder ging mit seinem Vierbeiner in Dachau Gassi. In der Max-Planck-Straße sah der nicht angeleinte Hund einen anderen Hund auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Er lief deshalb unvermittelt auf die Straße. Ein 27-jähriger Motorradfahrer aus Oberschweinbach konnte mit seinem Krad Honda nicht mehr rechtzeitig bremsen und stieß mit dem Hund zusammen. Der Kradfahrer stürzte und wurde leicht verletzt. Der Hund wurde schwer verletzt in die Tierklinik gebracht. Am Krad entstand ein Schaden von rund 1000 Euro. Für den muss der Hundehalter aufkommen, erklärte der Polizeisprecher: „Der Halter muss dafür sorgen, dass der Hund nicht auf Straße läuft.

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