Neue Zahlen für den Landkreis Dachau

Wohneigentum wird immer teurer

Die Kaufpreise für Immobilien werden im Landkreis Dachau weiter ansteigen. Dies geht aus einer Studie zur zukünftigen Preisentwicklung hervor, die Experten des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) im Auftrag der Postbank durchgeführt haben.

Dachau – Für Dachau prognostizieren die Experten bis 2030 einen Preisanstieg von real 1,5 Prozent pro Jahr. Damit wachsen die Preise genauso stark wie in der Landeshauptstadt München, die, was die Wohnungspreise angeht, Deutschlands teuerste Stadt ist. In München kostete ein Quadratmeter Betongold im Durchschnitt 6789 Euro. Der Landkreis Dachau befindet sich deutschlandweit ebenfalls in der Spitzengruppe, was die Preise für Wohnraum betreffen. Für 2017 lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei 4563 Euro, dies bedeutete eine Steigerung um mehr als zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dachau liegt damit deutschlandweit auf Platz 5 bei Immobilienpreisen in Kreisen außerhalb der sieben großen Metropolen. Die Experten des HWWI gehen davon aus, dass das Angebot an Wohnraum – in Quadratmetern – im Landkreis Dachau bis zum Jahr 2030 um 0,98 Prozent pro Jahr wachsen wird. Die Ausgaben für Wohnen werden, so die Prognose, jährlich um 2,49 Prozent steigen.

Die Forscher gehen für den Landkreis Dachau von einem Bevölkerungswachstum von 0,7 Prozent pro Jahr aus. Die Postbank nennt als Gründe für den Preisauftrieb bei Immobilien „die anhaltende Niedrigzinsphase, die das sogenannte Betongold bei Sparern und Investoren zu einer gefragten Anlage macht. Dabei profitieren besonders die zentralen Lagen in und um die Metropolen“, sagt Eva Grunwald, Bereichsleiterin für das Immobiliengeschäft Privatkunden bei der Postbank.  hi

Rubriklistenbild: © dpa / Holger Hollemann

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