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Die Indersdorfer Angler haben festgestellt, dass die Altwässer, die vom Verein befischt werden, in einem „erbärmlichen Zustand“ sind.

Altwässer verschlammen zunehmend

Indersdorfer Angler sorgen sich um „stinkende Kloaken“ 

Das größte Problem des Anglerclubs Indersdorf ist der Zustand der Altwässer. Vorsitzender Helmut Petter hofft nun auf die Politik und das Volksbegehren „Rettet die Bienen“.

Indersdorf - Rege Beteiligung war wie immer bei der Hauptversammlung des Anglerclubs Indersdorf zu verzeichnen. Der Vorsitzende Helmut Petter begrüßte dazu unter anderem die Ehrenmitglieder Martha und Alfons Blank sowie den langjährigen Kassier Adolf Ebner.

Die Berichte von Besatzwart, Gewässerwart, Jugendwart und die Präsentation der Fangergebnisse fielen sehr positiv aus. Nur der Gewässerwart monierte die doch mangelnde Bereitschaft bei den Arbeitsdiensten. Die Fangergebnisse brachten zutage, wie artenreich die Gewässer sind. Der Bericht von Kassier Franz Lamm zeigte eine positive Situation. 

Der Vorsitzende Helmut Petter lobte in seinem Bericht das gute Klima im Verein und das absolut vorbildliche Verhalten der Mitglieder am Wasser. Auch er musste indes die mangelnde Teilnahme der Mitglieder an den Veranstaltungen des Vereins monieren: „Hier haben wir noch sehr viel Luft nach oben!“ 

Sein größtes Problem ist aber der Zustand der Altwässer, die vom Verein befischt werden, denn diese seien allesamt in einem „erbärmlichen Zustand“. Die Altwässer verschlammen und drohen zu verlanden. Das Eindringen von Sedimenten aus den angrenzenden Äckern nimmt immer mehr zu und durch die geringe Strömung in diesen Gewässern werden sie zerstört. 

Wo früher ein reges Leben, nicht nur mit Fischen, sondern auch Insekten und Amphibien herrschte, bleibe eine stinkende Kloake, in der keinerlei Leben mehr aufkommen könne. Petter kritisierte neben dem Wasserwirtschaftsamt, dass allzu zögerlich reagiere, auch „so genannte Naturschützer, die hier offenbar keinerlei Interesse für diese Art von Naturschutz zeigen!“ 

Petters Hoffnung auf Verbesserung der Situation beruht auf den nach dem Volksbegehren „Rettet die Bienen“ stattgefundenen „Runden Tisch“ mit Landtagspräsident Alois Glück, bei dem deutlich gefordert worden sei, dass das Eindringen von Sedimenten aus der Landwirtschaft in die Gewässer durch die „Rechtspflicht der Pflege und des Erhaltens von Altwässern und Nebenarmen“ durch die Wasserwirtschafts- und Landwirtschaftsämter verlässlich vollzogen werden muss. Helmut Petter hofft, dass man diese Chance jetzt wahrnimmt und endlich diese Aufgaben in Angriff nimmt. 

Sehr erfreulich war, wie er berichtete, der im Januar und Februar durchgeführte Kurs zur Fischerprüfung, für den den die Anwärter angemessen geschult und auf die Prüfung, die in Kürze ansteht, vorbereitet wurden. Dieser Vorbereitungskurs ist ein Aushängeschild für den Club und hat jedes Jahr sehr gute Prüfungsergebnisse vorzuweisen.

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DAH
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