Indersdorferin (42) begrabscht und beklaut

Indersdorf - Eine 42 Jahre alte Indersdorferin ist auf dem Nachhauseweg an einer unbeleuchteten Stelle von einem Unbekannten bedrängt und begrabscht worden. Als sie sich gegen die Angriffe wehrte, klaute ihr der Mann das Handy und floh.

Die Indersdorferin war am Samstag gegen 24 Uhr mit der S-Bahn von Dachau am Indersdorfer Bahnhof angekommen. Sie ging von dort aus den Bahnweg entlang, der vom Bahnhof zum Indersdorfer Marktplatz führt. „Genau an dem dunklen Stück, an dem keine Beleuchtung ist, kam plötzlich ein Mann auf mich zu“, berichtet die 42-Jährige. „Er hat mich massiv belästigt und wollte, dass ich mit ihm nach Hause gehe.“ Die Mutter einer 13-jährigen Tochter berichtet weiter, dass der unbekannte Mann sie in ein nahegelegenes Gebüsch zerren wollte.

„Ich hab mich dann gewehrt.“ Der Mann versuchte die Frau wieder zu begrabschen, aber offenbar hatten die Abwehrversuche der Frau Erfolg. „Plötzlich hörte er auf und lief davon“, erinnert sich die Indersdorferin. „Es war komisch, weil er plötzlich seine Gesinnung änderte.“ Dann habe sie bemerkt, dass ihr Handy weg war, das sie in der Gesäßtasche ihrer Hose hatte.

Weil es an der Stelle des Überfalls sehr dunkel war, kann sie den Mann nur schlecht beschreiben. „Er war zwischen 1,70 und 1,75 Zentimeter groß, etwa 25 bis 35 Jahre alt und hellhäutig“, so die Beschreibung der Indersdorferin. Der Mann sprach gebrochenes Englisch. „Meine Tochter hat später von dem Vorfall mitbekommen und hat jetzt natürlich auch Angst. Sie muss den Weg täglich gehen, wenn sie von der Schule kommt“, sagt die 43-Jährige.

Einen öffentlichen Zeugenaufruf seitens der Polizei gibt es nicht. Auf Anfrage sprach Polizeisprecher Werner Kretz lediglich von „einer Umarmung, bei der das Handy geklaut wurde“. (mm)

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