Großalarm in Hamburg nach Explosion an S-Bahnhof

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Urkunden gab es in Anwesenheit von Altomünsters Bürgermeister Anton Kerle (l.) für Johann Naßl, Christian Reiter, Stefan Kneidl, Günter Heinik und Johann Loibl (v.l.).

Jahresversammlung

Feuerwehr Altomünster: Viele Einsätze, noch mehr Ausbildung

Altomünster - Sie investieren unzählige Stunden bei Einsätzen und noch mehr für Ausbildung und Übungen. Für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Altomünster war 2015 ein arbeitsreiches Jahr.

Zu 56 Alarmen mit mehr als 1100 Einsatzstunden mussten die Altomünsterer Floriansjünger im Jahr 2015 ausrücken. So begann der Bericht von Kommandant Peter Heinrich bei der Jahresversammlung im Gasthof Maierbräu. Unter anderem handelte es sich um elf Brandeinsätze und um 36 teils schwere technische Hilfeleistungen.

Um die Professionalität und Effizienz bei allen Einsätzen gewährleisten zu können, waren aber weitaus mehr Übungs- und Arbeitsstunden notwendig. In über 3000 Stunden unbezahlter und freiwilliger Tätigkeit wurden einige besondere Herausforderungen gemeistert. Gleich zu Beginn des Jahres mussten die Feuerwehrler (60 Aktive, davon drei weibliche Kräfte) auf die neue S-Bahntechnik geschult werden, um auch hier bei einem Unglück weiterhin sicher Hilfe leisten zu können.

Direkt im Anschluss wurden dann alle aktiven Einsatzkräfte auf die Bedienung der im vergangenen Jahr neu beschafften Einsatzfahrzeuge „HLF 10“ und „Dekon-P“ unterwiesen und trainiert. Die neuen Fahrzeuge konnten dann im Juli bei der vom Feuerwehrverein initiierten und großartig besuchten Fahrzeugweihe bestaunt werden. Seither sind die Fahrzeuge schon zu den unterschiedlichsten Einsätzen ausgerückt.

Hinzu kommen die verschiedensten Ausbildungen auf Landkreis- und Landesebene, welche unbedingt nötig sind, um ständig den immer vielfältiger werdenden Anforderungen des Brandschutzwesens gerecht werden zu können. Mit Stolz wird in Altomünster dabei schon in den Kinderschuhen begonnen, so Jugendwart Sebastian Eggendinger. In zwei Jungendgruppen werden derzeit elf Jugendliche auf den aktiven Dienst vorbereitet.

Altomünsters Bürgermeister Anton Kerle bedankte sich für das „unbezahlbare Engagement aller Mitglieder“. Er zeichnete in Anwesenheit des zuständigen Kreisbrandmeisters Marcus Baldauf die Kameraden Johann Naßl für 45 Jahre, Johann Loibl für 40 Jahre, Stefan Kneidl und Christian Reiter für 25 Jahre aktiven Dienst aus. Für seine Verdienste als Atemschutzgerätewart und Ausbilder bekam Günter Heinik das große Feuerwehrwappen überreicht.

Zum Eintritt in den Einsatzdienst wurden Michael Heinik, Kilian Schweighart, Johannes Wackerl, Stefan Lachner und Maximilian Wallner zum Feuerwehrmann ernannt. Zudem wurden an diesem Abend die Gruppenführer Kasimir Solms und Josef Schweighart jun. zum Hauptfeuerwehrmann, sowie Tobias Boosz und Sebastian Eggendinger zum Löschmeister befördert.

Ein Geschenk gab es für den früheren langjährigen Kommandanten und jetzigen Ehrenkommandanten Ludwig Kraut, der mit Überschreiten der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst ausgeschieden ist.

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