Jazz in allen Gassen Dachau 2015
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Tausende schlenderten am Freitag durch die Dachauer Altstadt ließen sich von unterschiedlichsten Musikklängen, variantenreichen Drinks und mediterranem Flair betören.
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Tausende schlenderten am Freitag durch die Dachauer Altstadt ließen sich von unterschiedlichsten Musikklängen, variantenreichen Drinks und mediterranem Flair betören.
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Tausende schlenderten am Freitag durch die Dachauer Altstadt ließen sich von unterschiedlichsten Musikklängen, variantenreichen Drinks und mediterranem Flair betören.
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Tausende schlenderten am Freitag durch die Dachauer Altstadt ließen sich von unterschiedlichsten Musikklängen, variantenreichen Drinks und mediterranem Flair betören.
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Tausende schlenderten am Freitag durch die Dachauer Altstadt ließen sich von unterschiedlichsten Musikklängen, variantenreichen Drinks und mediterranem Flair betören.
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Tausende schlenderten am Freitag durch die Dachauer Altstadt ließen sich von unterschiedlichsten Musikklängen, variantenreichen Drinks und mediterranem Flair betören.
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Tausende schlenderten am Freitag durch die Dachauer Altstadt ließen sich von unterschiedlichsten Musikklängen, variantenreichen Drinks und mediterranem Flair betören.
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Tausende schlenderten am Freitag durch die Dachauer Altstadt ließen sich von unterschiedlichsten Musikklängen, variantenreichen Drinks und mediterranem Flair betören.

"Jazz in allen Gassen"

Rauschende Jazznacht in Dachau

Eine lauschige Sommernacht, die ganze Altstadt voller Musik – und ein neuer Rekord: Rund 15 000 Besucher feierten bei Jazz in allen Gassen.

21 Uhr, die Party ist in vollem Gange. Auf den Straßen der Altstadt tummeln sich die Menschen und genießen das Leben – bei Jazz in allen Gassen mit neun Bands auf acht Bühnen. Welch ein Auftakt für den Dachauer Musiksommer 2015.

Auf der Hauptbühne vor dem Rathaus spielt die Bigband aus Dachau. Ein Schlagzeug- und Trompetensolo schallt durch die Nacht, begleitet von bunten Lichteffekten. Wohin man schaut, überall entspannte, lachende Gesichter, tanzende Paare, umherspringende Kinder. Das vom Kulturamt organisierte Festival findet großen Anklang – generationenübergreifend.

„Wir kommen jedes Jahr her, es ist gut, dass die Musikrichtungen so gemischt sind, da ist für jeden was dabei“, sagt Lena Meyer aus Vierkirchen. Etwas weiter die Straße runter am Widerstandsplatz geben die Cajun-Roosters ihre Songs zum Besten. Der groovige Country-Jazz mit Zieharmonikaeinlagen und Akustikgitarre findet viele begeisterte Zuhörer.

Es braucht nur ein paar Schritte, schon ist man am nächsten musikalische Spektakel angelangt. Die Boogie Connection bringt den Schermhof zum Swingen und gibt mit stimmigen Klaviereinlagen und rhythmischen Schlagzeugbeats vielen Besuchern einen guten Grund zum Tanzen. Vom Pfarrplatz St. Jakob tönenderweil jazzige Volksmusik und heitere Trompetenmelodien herauf. Wie gewohnt sind dort die Amper Stompers am Werk.

22 Uhr, langsam wird es dämmrig. Da gibt es die, die so viel wie möglich von allen Musikern mitbekommen möchten und von Bühne zu Bühne laufen. Und dann die, die es sich mit einem Bier oder einem Glas Wein irgendwo bequem gemacht haben.

Zeitweise ist an einigen Stellen überhaupt kein Durchkommen mehr. Man hat das Gefühl, die Dachauer zelebrieren nicht nur die Musik, sondern auch den Anfang des Sommers in ihrer Stadt.

„Ich bin das erste Mal hier, es gefällt mir sehr gut. Es wäre schön, wenn es so was öfter im Jahr gäbe“, sagt Regina Huber aus Dachau. Die 23-jährige ist von der Musik begeistert: „Viele verschiedene Musikrichtungen sind geboten. Deshalb ist hier auch von jeder Generation jemand vertreten.“

23 Uhr. Es wird etwas leerer auf den Straßen, doch die Stadt ist immer noch voller Leben. „Das ist einfach super! Wir sind viel rumgegangen und wollten von jeder Band etwas sehen“, sagt Andreas Sauer. Gemeinsam mit zwei Freundinnen besucht er das Festival jedes Jahr.

Auf dem Rathausplatz hat die Gruppe Äl Jawala inzwischen die Bigband abgelöst und viele weitere Besucher angelockt. Mit ihrem rhythmischen Balkan-Soul bewegen die Musiker die Menge. Auch gegen 24 Uhr sitzen doch die meisten noch auf den Stufen und lassen den Abend ausklingen. Es herrscht keine Eile. Denn diese Nacht steht im Zeichen von guter Musik, guten Gesprächen und guter Laune.

Übrigens konnten auch Sanitäter und Security-Leute mitfeiern: Sie hatten – so weit bekannt – keinen einzigen Einsatz den ganzen Abend lang.

Von Carolin Michnick

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