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Großes Bauprojekt: Links von dem großen Ärztehaus sind in Jetzendorf 13 Wohneinheiten an der Aichacher Straße geplant.

Jetzendorf

„Schönes Ensemble mit eleganten Gebäuden“

  • vonJosef Ostermair
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Dichte Bebauung im Ortskern von Jetzendorf und Priel lässt sich wohl schon allein wegen der hohen Baupreise nicht verhindern. Zu dieser Erkenntnis sind Jetzendorfs Bürgermeister Manfred Betzin und dessen Gemeinderäte gekommen.  Das zeigte sich, als Michael Felber und dessen Partnerin Sonja zusammen mit Michael Thalmair von dem Freisinger Architekten-Team KPT im Gemeindeparlament ihren Bebauungswunsch für das Grundstück an der Aichacher Straße 8 in Priel vortrugen.

Dichte Bebauung im Ortskern von Jetzendorf und Priel lässt sich wohl schon allein wegen der hohen Baupreise nicht verhindern. Zu dieser Erkenntnis sind Jetzendorfs Bürgermeister Manfred Betzin und dessen Gemeinderäte gekommen.

Das zeigte sich, als Michael Felber und dessen Partnerin Sonja zusammen mit Michael Thalmair von dem Freisinger Architekten-Team KPT im Gemeindeparlament ihren Bebauungswunsch für das Grundstück an der Aichacher Straße 8 in Priel vortrugen.

Direkt neben dem großen Ärztehaus sollen auf zwei Häuser verteilt 13 Wohneinheiten und eine unterirdische Tiefgarage gebaut werden. Zur Aichacher Straße hin sollen es kleinerer Wohnungen und bewusst auch zwei Single-Wohnungen werden, und im hinteren Grundstücksbereich sind Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen sowie ein Kinderspielplatz vorgesehen.

„Es wird ein schönes Ensemble mit eleganten Gebäuden“ versprach Planer Thalmair, der mit der Höhe seiner Bebauung unter der des bestehenden Ärztehauses bleiben will, was selbst bei einer Geländedifferenz von fünf Metern möglich sei. Geplant seien drei Vollgeschosse und ein Mansardendach, weil sich diese Dachform hier eben anbiete. SPD-Gemeinderätin Sandra Gamperl begrüßte den offenen Dialog zwischen Gemeinderat und Bauwilligen und auch der Bürgermeister sah das so. „Von der Optik her passt das Bauvorhaben gut ins Dorf“, sagte Gamperl, die es als Bauingenieurin wissen sollte. Als wichtig an der Planung erachtet sie, dass die ausgewiesenen Parkplätze in der Praxis auch benutzbar sind. Für das gesamte Projekt gibt es 26 Stellplätze und 3 Besucherstellplätze.

Von „ortsverträglicher Bebauung“ sprach auch der Bürgermeister, dem es aber lieber wäre, wenn der eine oder andere Kfz-Stellplatz mehr oberirdisch wäre. Seitens der in der Sitzung anwesenden Grundstücksnachbarn wurde zum einen die Befürchtung von Schattenwurf als mögliche Beeinträchtigung vorgetragen. Zum anderen gab es Bedenken hinsichtlich möglicher Erschütterungen. Planer und Bauträger versicherten aber, mit einer kleinen Ausnahme nicht mit Spundwänden zu arbeiten. Mit dem offiziellen Bauantrag werde sich der Gemeinderat im Januar befassen.

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