Starkes Dreikönigskonzert

Restlos begeistert

Eindrucksvolles Konzert: Blaskapelle Petershausen zeigt ihr Talent

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In ihrem alljährlichen Dreikönigskonzert hat die Blaskapelle Petershausen gezeigt, was sie drauf hat. Mit Stücken aus Oper und Film begeisterte sie die Jetzendorfer. 

  • Am Dreikönigstag hat die Blaskapelle Petershausen ihr traditionelles Konzert abgehalten. 
  • Dort spielte sie Musik aus Film und Oper auf.
  • Das Publikum zeigt sich äußerst begeistert.

Jetzendorf – Dass Blasmusik viel mehr ist als Bierzeltmusik, erlebten die 220 Besucher des Dreikönigskonzerts der Blaskapelle Petershausen eindrucksvoll in der Schulturnhalle von Jetzendorf. „Von der Oper bis zur Filmmusik“ war das Motto des traditionellen Konzerts, das mit Hymne und Triumphmarsch aus der Oper Aida begann. So hagelte es bereits für das bekannte Werk von Guiseppe Verdi donnernden Beifall für Dirigentin Katrin Czerny und ihr Orchester.

Begeisterung bei der Zuhörerschar rief auch die „Fledermaus“ von Johann Strauß hervor. Diese Operette wurde 1874 in Wien uraufgeführt und erweist sich auch 146 Jahre später in Jetzendorf noch als Ohrenschmaus.

Was das Konzert für die Besucher besonders angenehm machte, war die Moderation durch zwei Musiker, nämlich Katharina Kargl und Manfred Hildner. Die beiden verstanden es äußerst prächtig, auf die Entstehung der dargebotenen Werke mit viel Witz einzugehen.

Das fiel bei der Ankündigung des Walzers „An der schönen blauen Donau“ nicht schwer. Bei diesem bekannten Stück von Johann Strauß Sohn schwebten viele Konzertgäste gedanklich übers Parkett, und auch die Schnellpolka „Unter Blitz und Donner“ hatte es dem Publikum angetan. Mit dem bekannte Radetzky-Marsch brannten die Petershauser das restliche Strauß-Feuerwerk ab, mit dem ging’s in die Sektpause.

Dass der Blaskapelle Petershausen auch vor der Zukunft nicht bange sein muss, erfuhr man schon beim Start in den zweiten Konzertteil. Da wechselte der Taktstock von Katrin Czerny in die Hand von Nic Becker, der das Jugendensemble der Blaskapelle Petershausen leitet. Seinen Worten zufolge hat sich das Jugend-Ensemble seit vergangenem Jahr deutlich vergrößert.

Bei den Stücken „Happy“ von Pharell Williams, der Muppet Show und der Titelmelodie aus Wickie lieferte die Jugend den klaren Beweis, den Älteren im Orchester in nichts nachzustehen. Weil die Blaskapelle mittlerweile stark im Musikbund von Ober- und Niederbayern engagiert ist, gab es auch eine Ehrung für die Jungmusikerin Milena Boser. Sie hatte 2019 auf der Querflöte das silberne Leistungsabzeichen errungen und wurde von Dirigentin Czerny und Udo Neubauer mit Blumen bedacht. Natürlich wurde auch auf das Musiker-Leistungsabzeichen in Gold hingewiesen, das Nic Becker errungen hatte.

Beim Rock-Klassiker „Bohemian Rhapsody“ von Queen legte sich wieder das komplette Orchester ins Zeug. Mit dem bekannten Stück „Abba Gold“ von Ron Sebregts steigerte sich die Begeisterung im Publikum erneut, und „Aladdin“ (Walt Disney) tat das Übrige dazu.

Der Torakusu-Marsch von Mathias Rausch sollte der Konzert-Schlusspunkt sein, doch da hat die barfuß dirigierende Katrin Czerny die Rechnung ohne die begeisterten Zuhörer gemacht, die sich noch zwei Zugaben erbettelten: Den Marsch „Dem Land Tirol die Treue“ und „Wien bleibt Wien“.

Eine lange Verschnaufpause gibt es für Czernys Ensemble nicht, denn schon in wenigen Tagen wartet ein großer Auftritt bei der Grünen Woche in Berlin. In der Bayern-Halle wird man da zusammen mit der Petershauser Trachtler-Jugend mit Musik aus Oberbayern erfreuen. Groß ist nach wie vor das soziale Engagement der Blaskapelle im afrikanischen Togo. Hier hilft man da, wo Hilfe gebraucht wird. Aus diesem Grund wurden auch in Jetzendorf wieder Togo-Kalender verkauft.

ost

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