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„Grundlagen geschaffen“: Manfred Betzin. 

Ab diesem Frühjahr

Gemeinde Jetzendorf steht vor Großprojekten

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Die Gemeinde Jetzendorf steht vor Großprojekten die schon ab diesem Frühjahr umgesetzt werden sollen. Neben dem Rathausbau ist auch eine Schulhaussanierung geplant.

  • Jetzendorf steht vor Großprojekten.
  • Diese sollen bereits ab diesem Frühjahr umgesetzt werden. 
  • Es ist der Rathausbau sowie eine Schulhaussanierung vorgesehen.  

Jetzendorf – „Das Jahr 2019 war ein Jahr, in dem in unserer Gemeinde die Grundlagen für Großprojekte geschaffen wurden, die bereits ab Frühjahr in Angriff genommen werden“, so das Resümee von Jetzendorfs Bürgermeister Manfred Betzin.   

Anfang 2019 wurde das Kommunalunternehmen der Gemeinde gegründet, um den geplanten Rathausbau und die Schulhaussanierung durchzuführen. Die Übertragung der Aufgaben an das Kommunalunternehmen ermöglicht der Gemeinde eine flexiblere Handhabung bei der Umsetzung und dadurch eine effektive Kostenkontrolle. Bereits in den nächsten Wochen soll der Spatenstich für das neue Rathaus stattfinden. Die Planungen und erste notwendige Auftragsvergaben konnten größtenteils noch 2019 durchgeführt werden.

Gleichfalls konnten die Planungen für eine Hackschnitzelheizung zur Wärmeversorgung der Grundschule und zum Aufbau eines Nahwärmenetzes fixiert werden. Die Heizung wird 2020 von einem lokalen Unternehmer gebaut und soll die Grundschule und in einem weiteren Ausbauschritt weitere Gebäude mit Wärme aus regenerativen Rohstoffen versorgen – ein entscheidender Beitrag zur Verbesserung der energetischen Versorgung und zur Reduzierung der Umweltbelastung.

Als Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung konnten 2019 sowohl auf dem Wasserwerk bei Weingarten als auch auf der Drucksteigerungsanlage Eck Photovoltaikanlagen zur Eigenstromversorgung in Betrieb genommen werden. Bürgermeister Manfred Betzin und der Gemeinderat betrachten das als weiteren Schritt zur nachhaltigen, umweltschonenden Energieversorgung.

Der Grundstein für Investitionen in Straßen, Wasser-und Abwasseranlagen sowie den weiteren Breitbandausbau wurde 2019 mit den ausgearbeiteten Sanierungskonzepten gelegt. „Es erwarten uns in den nächsten Jahren Investitionen von mehreren Millionen Euro, zur Sicherung und Verbesserung der gemeindlichen Infrastruktur“, weiß der Bürgermeister.

Die ersten Baumaßnahmen werden auch hier schon 2020 beginnen und primär im Ortsteil Priel durchgeführt. Insgesamt werden die aufwendigen Maßnahmen die Gemeinde in den nächsten fünf bis zehn Jahren begleiten.

Eine Entscheidung zum Feuerwehrhaus Hirschenhausen konnte gemeinsam mit der Wehr erarbeitet werden. So ist nach jahrzehntelangem zähem Suchen nach Lösungen ein akzeptabeler und richtungsweisender Plan für einen kostengünstigen und einfachen Zweckbau gefasst worden.

„Die sachliche und überparteiliche Arbeit im Gemeinderat ermöglichte 2019 die Entscheidung in vielen schwierigen und zukunftsweisenden Themen“, sagt Betzin. Eine Arbeit ohne parteipolitische Hemmschuhe kennzeichnete nicht nur 2019, sondern auch die weiter zurückliegenden Jahre.

Den Verantwortlichen in der Gemeinde ist bewusst, dass die Herausforderungen an die Gemeinde in den nächsten Jahren stetig zunehmen werden. Man werde daher bei allen Projekten sorgfältig alle Belange der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes ebenso berücksichtigen, wie die ökonomischen Faktoren, sagte das Gemeindeoberhaupt im Gespräch mit den Dachauer Nachrichten.

Der Umwelt-, Arten- und Naturschutz werde dabei weiterhin, wie bisher schon, integraler Bestandteil jedes kommunalen Projektes sein.

Der Gemeinderat wird nach der Kommunalwahl im März um zwei Sitze wachsen und das Wachstum der mittlerweile über 3100 Einwohner zählenden Gemeinde abbilden. Ziel sei es, in den nächsten Jahren die vielen Projekte, die vorbereitet und ausgearbeitet wurden, umzusetzen und die Gemeinde weiter mit moderatem und verträglichem Wachstum lebens- und liebenswert zu gestalten.

ost

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