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Vertragsunterzeichnung mit Bernhard Multerer (vorne links) und Manfred Betzin (vorne rechts). Hinten, v.l.: Thilo Kurtz, Alois Kopold und Forian Socher.

Vertrag zwischen der Gemeinde Jetzendorf und der Telekom

Schnelles Internet auch im kleinsten Weiler

Schnelles Internet jetzt auch für die kleinsten Weiler der Gemeinde Jetzendorf. Der Vertrag ist unterzeichnet, die Telekom wird dafür schon bald 50 Kilometer Kabel unterirdisch verlegen.

Jetzendorf – Der Jetzendorfer Bürgermeister Manfred Betzin hat mit Bernhard Multerer von der Telekom im Rathaussaal den Breitbandausbauvertrag unterzeichnet. Thilo Kurtz von der Telekom, der Rathaus-Mitarbeiter Alois Kopold, der Breitband-Pate ist, und der Chef des Amts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in Pfaffenhofen, Florian Socher, wohnten der Vertragsunterzeichnung bei. Die Telekom hat demnach die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau der durch die Gemeinde definierten Erschließungsgebiete gewonnen.

Im Klartext geht es um 23 kleine bis ganz kleine Dörfer oder Weiler. Angeschlossen werden Hirschenhausen, Badershausen, Eck, Kemmoden, Habertshausen, Lampertshausen, Volkersdorf, Thann, Hanneshof, Grubhof, Schernberg, Thalhof, Oberstark, Unterstark, Saxau, Grünthal, Happertshofen, Weingarten, Brunnhof, Kreithof, Frechmühle, Lindhof und Kaltenberg. Die rund 400 Haushalte in diesen Orten können nach dem Netzausbau mit hoher Geschwindigkeit im Netz surfen.

Die Telekom-Vertreter versicherten, dass das neue Netz dank neuer Technik so leistungsstark sein wird, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich ist. Im Rahmen des Ausbaus wird die Telekom unter anderem rund 50 Kilometer Glasfaserkabel verlegen und elf Verteiler aufstellen.

„In der heutigen Zeit ist schnelles Internet ein wichtiger Standortfaktor und ein wesentlicher Schritt in die Zukunft“, so Bürgermeister Betzin. „Wir schaffen mit dem Glasfaserausbau eine vernünftige und zukunftsorientierende Infrastruktur, auch in den kleineren Gemeindeteilen. So ermöglichen wir unseren Bürgern mit dem Vertragsabschluss in kurzer Zeit den Zugang zum schnellen Internet.“

Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Gleichzeitig wird eine Firma für die Tiefbaumaßnahmen ausgesucht und Material bestellt. Außerdem werden Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Kabel verlegt und neue Straßenverteiler aufgestellt sind, erfolgt der Anschluss ans Netz der Telekom. Das Glasfaserkabel wird jeweils bis an die Grundstücksgrenze verlegt. Gegen eine pauschale Gebühr und eine Einverständniserklärung können sich die Eigentümer das Kabel bis ins Haus verlegen lassen. Die Hausbesitzer werden diesbezüglich von der Telekom oder der Gemeinde rechtzeitig und konkret im Vorfeld informiert. ost

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