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Thomas Suchanek soll noch einmal beim Tennisclub wegen eines Beachvolleyballfeldes nachfragen.

Volleyballer im TSV Jetzendorf

Das fünfte Rad am Wagen?

Beim TSV kommen die Volleyballer mit dem Anliegen, in Jetzendorf einen Beachvolleyballfeld zu bauen, ebenso wenig weiter wie beim benachbarten Tennisclub. Sie fühlen sich wie das fünfte Rad am Wagen.

Jetzendorf– Die Volleyballer im TSV Jetzendorf wollen nicht das fünfte Rad am Wagen sein. Das gab Volleyball-Sprecher Thomas Suchanek auf der Hauptversammlung der Turner zu verstehen, zu denen auch die Volleyballer gehören. Suchanek erinnerte an eine alte Forderung der Volleyballer, nämlich die Schaffung eines Beachvolleyballplatzes. Schon vor vier Jahren habe er auf diese Notwendigkeit für die Volleyballer hingewiesen, sei aber von Jahr zu Jahr nur vertröstet worden. Im Sommer bei großer Hitze in der Schulturnhalle spielen zu müssen, ohne ein Fenster öffnen zu können, verderbe den Spaß am Spiel.

Zuletzt habe man nach einer Lösung auf dem Jetzendorfer Tennisgelände gesucht, doch hätten es die Mitglieder des Tennisclubs bei ihrer jüngsten Hauptversammlung mehrheitlich abgelehnt, einen der sieben Tennisplätze für die Volleyballer im TSV zu opfern. Suchanek glaubt aber, dass auch Bürgermeister Manfred Betzin nicht mit dem nötigen Nachdruck mit dem Vorstand des Tennisclubs verhandelt hat.   

Selbst nach dieser Tennis-Versammlung hätten ihm mehrere Tennisler aus dem Ort versichert, dass dieser eine Platz für den Tennissport nicht mehr benötigt wird und sie gegen ein Beachvolleyballfeld auf dem Tennisgelände nichts einzuwenden hätten.   

Der Bürgermeister hielt entgegen, dass bei so einem Vorhaben schon eine gewisse Nachhaltigkeit sichergestellt werden sollte. Ansonsten stehe die Gemeinde den Forderungen der Volleyballer positiv gegenüber, denn so könnten Synergieeffekte sinnvoll genutzt werden. Bei einem Beachvolleyballfeld auf dem Tennisgelände seien die Kosten deutlich niedriger, als wenn so ein Feld an anderer Stelle entstehen würde. Im übrigen fehle es an Alternativen bei der Standortsuche.

Dass die Volleyballer, wie Suchanek ausführte, ihr Feld ohne großen Aufwand bauen könnten, weil Einzäunung und Duschen vorhanden sind und sie auch gerne das bewirtete Vereinsheim nutzen würden, sah Betzin durchaus positiv.

Nachdem die Turner-Versammlung Suchanek beauftragte, nochmals einen Vorstoß in dieser Richtung beim Tennisclub-Vorstand zu unternehmen, bat der Bürgermeister nur, kein „böses Blut“ im Tennisclub zu erzeugen. Angeblich gebe es Tennisler, die durch Volleyball auf ihrer Anlage vermehrt Lärmstörungen befürchten.

Dass nach derzeitigem Stand wöchentlich 12 bis 16 Jugendliche zum Volleyball-Training in die Schulturnhalle kommen, sei laut Suchanek aller Ehren wert. „Drei Jugendspieler haben wir auch schon für die 1. Mannschaft der Volleyballer übernehmen können, die derzeit auf Platz 1 in der D1-Liga München-West steht“, verkündete er mit etwas Stolz.

ost

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