Großeinsatz bei Dietramszell: Haus steht in Flammen - Mehrere Bewohner verletzt

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Das neue Einkaufsparadies wird unkonventionell aussehen. Es soll ein Kunstwerk werden.

Jetzt fehlt nur noch der Name

Karlsfeld - Kommenden Montag beginnen die Bauarbeiten für das Fachmarktzentrum an der Münchner Straße. Es soll mehr als ein Einkaufszentrum werden, sagt Andreas Hissenauer, der Geschäftsführer der HS Projektentwicklungs- und Immobiliengeschäftsführungs GmbH. Ein Treffpunkt, der nicht nur für Karlsfelder attraktiv wird.

-Welche Geschäfte bekommen die Karlsfelder bis Ende 2013?

Auf jeden Fall den Mediamarkt. Er bekommt eine Fläche von mehr als 4300 Quadratmetern. Die Sparkasse Dachau legt ihre beiden Zweigstellen zusammen und macht in unserem Gebäude eine große Filiale auf. Dann bekommen wir die Kette Baby One, ein Babyartikel-Fachmarkt, der auch überregional Publikum anziehen wird - denn in München gibt es davon nicht viele.

-Wie viele Flächen sind bereits vermietet?

Bis jetzt schon rund 95 Prozent. Es gibt noch einen größeren Mieter, der rund 4200 Quadratmeter belegen wird. Er möchte allerdings momentan noch nicht nach außen treten. Es bleibt also noch ein kleines Geheimnis. Aber so viel kann ich vielleicht schon verraten, es ist eine Firma aus dem Bekleidungs- und Schuhsektor, die nicht nur den Karlsfeldern Freude bereiten wird. Daneben wird es viel Gastronomie geben, auch im Außenbereich.

-Die Fassaden werden eher unkonventionell gestaltet.

Das ist richtig. Das Gebäude soll ein kleines Kunstwerk sein, über das man spricht. Grundlage für die Fensteranordnung ist die so genannte Petersburger Hängung, ein bestimmtes System, nachdem Bilder an eine Wand gehängt werden. Dieses Prinzip hat der Architekt des Münchner Büros Steidle auf der Fassade widergespiegelt.

-Die ehemaligen Investoren der Neuen Mitte haben immer von einer Kannibalisierung beider Großprojekte gesprochen. Wie stehen Sie der Neuen Mitte gegenüber?

Ich bin der Neuen Mitte schon immer positiv gegenübergestanden. Die beiden Karlsfelder Großprojekte werden sich ergänzen. Wir haben zwei Mieter mit Geschäften über 4000 Quadratmeter, die ein überregionales Publikum anziehen. Sie sind sicher keine Konkurrenz für die Kleinteiligkeit der Neuen Mitte. Dort sind um die 1000 Quadratmeter kleinteiliger Einzelhandel geplant. Wir reden hier von 11 000 Quadratmetern.

-Jetzt fehlt nur noch der Name für das Fachmarktzentrum, oder?

Genau. Deshalb hoffen wir nun auf viele Vorschläge bis Ende Juli. Bisher sind Namen in Karlsfeld ja immer heiß diskutiert worden. Das wollen wir jetzt in eine positive Richtung lenken. Die Bürger sollen den Namen für ihr neues Einkaufszentrum mitgestalten können. Es soll nicht nur Kaufkraft von außen anziehen, sondern vor allem den Karlsfeldern gefallen.

- Wer entscheidet letztendlich?

In der Jury sitzen neben Bürgermeister Stefan Kolbe der Sparkassen-Vorstand Thomas Schmid sowie mein Geschäftsführer-Kollege Ulrich Dick. Der Gewinner erhält eine Prämie von 2000 Euro, die Einsender der zweit- und drittbesten Vorschläge bekommen Warengutscheine im Wert von 250 und 150 Euro.

(kwo)

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