Jugendarbeit: Viele Kommunen setzen auf Kooperation

Dachau - Sei es die Organisation von Ferienprogrammen, das Schaffen von Jugendtreffs oder Unterstützung bei Problemen jeglicher Art - die Aufgaben der gemeindlichen Jugendarbeit sind vielfältig. Eine Kooperation macht vieles leichter.

Ein Großteil der Gemeinden im Landkreis Dachau organisiert seine Jugendarbeit deswegen entweder über den Kreisjugendring (KJR) oder über den Zweckverband der kommunalen Jugendarbeit.

„Die Gemeinden können sich selbst aussuchen, wohin sie gehen und was sie machen“, so Martin Rattenberger von der kommunalen Jugendarbeit Dachau. „Wir beraten Gemeinden und Träger und stellen den ersten Kontakt her.“ Über ein Konzept entscheidet dann der Gemeinderat.

Derzeit lassen die Bergkirchen, Sulzemoos, Erdweg, Weichs und Pfaffenhofen an der Glonn die Jugendarbeit über den KJR abwickeln. Der Kreisjugendring bildet sich aus 14 Jugendorganisationen mit 21 000 Mitgliedern. „Ein großer Teil unserer Arbeit ist es, die Jugendverbände in allen Bereichen zu unterstützen“, sagt KJR-Geschäftsführer Peter Bernard. Die gemeindliche Jugendarbeit ist hinzugekommen. Das Bindeglied zwischen KJR und Kommunen ist der Jugendausschuss, der die Schwerpunkte der Jugendarbeit festlegt.

Albert Schröttle, Geschäftsführer des Zweckverbands "Kooperation Jugendarbeit" sieht eine wichtige Aufgae in der Jugendsozialarbeit: „Die Zukunft der Jugendarbeit ist, glaube ich, an den Schulen, weil es immer mehr Ganztagsschulen gibt." Bereits jetzt seien bei über 50 Prozent der Arbeiten des Zweckverbandes die Schulen mit im Spiel.

Als einzige Gemeinde im Landkreis hat Hilgertshausen-Tandern keinen Jugendpfleger. Problemlos, wie Bürgermeister Johann Kornprobst mitteilt. (cla)

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