Familien- und Sozialausschuss entscheidet:

Jugendfreizeitkarte wird teurer

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Die Jugendfreizeitkarte wird teurer. Bisher können Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren für 21 Euro im Jahr kostenlos im Dachauer Frei- oder Hallenbad schwimmen, auf der Kunsteisbahn dahingleiten oder Schmöcker aus der Stadtbücherei ausleihen. Doch in Zukunft müssen Jugendliche beziehungsweise deren Eltern für die Ermäßigungskarte tiefer in die Tasche greifen. Das hat der Familien- und Sozialausschuss beschlossen.

Dachau – Das Argument: Die Jugendfreizeitkarte kostet seit rund 13 Jahren 21 Euro. Denn die Nachfrage nach der Jugendfreizeitkarte ist hoch, nachdem die Dachauer Stadtwerke die Preise für ihre Bäder Ende des vergangenen Jahres massiv erhöht haben (wir haben berichtet): Ende 2016 waren noch 600 Karten im Umlauf, im Juni bereits 1044. Deshalb legte die Stadtverwaltung nahe, den Preis für die Jugendfreizeitkarte auf 25 Euro anzuheben.

OB Florian Hartmann sagte: „Wir müssen schauen, dass wir unsere Stadtwerke nicht an die Wand fahren.“ Denn die Jugendfreizeitkarte, mit der Jugendliche das ganze Jahr über in die Bäder kommen, kostet nur 21 Euro, eine Kinder-Jahreskarte für städtische Bäder mindestens 39,20 Euro.

Luise Krispenz (Grüne) schlug vor, den Kartenpreis nur auf 23 Euro zu erhöhen. Die Stadträte lehnten ab und stimmten, gegen Krispenz, für eine Erhöhung des Preises auf 25 Euro. Zudem kritisierten einige Stadträte, dass nicht nur Dachauer, sondern Jugendliche aus dem ganzen Landkreis die Vergünstigungskarte nutzen können.

Deshalb soll die Stadtverwaltung nun herausfinden, ob die Landkreisgemeinden an den Kosten beteiligt werden können. Dagegen stimmten fünf CSU-Mitglieder und Luise Krispenz. Eine weitere Änderung: Der Preis für die Jugendfreizeitkarte gilt nur mehr für drei statt fünf Jahre, „um zukünftige Preiserhöhungen leichter umsetzen zu können“. Die Änderungen bei der Jugendfreizeitkarte sollen bis kommenden Januar angepasst werden.

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