Amtsgericht München

Kaffeerösterin wegen Steuerhinterziehung verurteilt

Eine Kaffeerösterin aus dem Landkreis Dachau ist wegen Steuerhinterziehung verurteilt worden

Landkreis – Dass der Zoll auch die Einhaltung der Verbrauchersteuerbelange prüft, musste kürzlich eine Kaffeerösterei aus dem Landkreis Dachau erfahren. Das Hauptzollamt Landshut ermittelte, dass mehr als 6700 Kilogramm Röstkaffee nicht zur Steuer angemeldet wurden – eine Steuerhinterziehung von mehr als 14 800 Euro. Den Rohkaffee bezog die 46-jährige Geschäftsführerin überwiegend aus Guatemala. Nach der Verarbeitung im eigenen Betrieb wurde der fertige Röstkaffee über knapp vier Jahre hinweg an verschiedene Kunden in Deutschland weiterverkauft. Dass in diesem Moment die Kaffeesteuer entsteht, beim Zoll anzumelden und auch zu entrichten ist, wollte man hier offensichtlich ausblenden. Das Amtsgericht München verurteilte die Geschäftsführerin wegen Steuerhinterziehung zu einer Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu je 30 Euro, insgesamt also 4500 Euro. Die hinterzogene Kaffeesteuer in Höhe von insgesamt 14 816,54 Euro ist zwischenzeitlich gezahlt worden. 

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