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Kardinal Wetter reiht sich in Pilgerstrom ein

Altomünster - Traditionell feiert Altomünster stets am 9. Februar das Fest seines Ortsgründers, des heiligen Alto. Auch heuer war die Pfarrkirche beim Festgottesdienst und auch am Nachmittag bei der Andacht voll mit Gläubigen. Die Festpredigt hielt Friedrich Kardinal Wetter.

„Ihr habt euch in den großen Pilgerstrom zum heiligen Alto eingereiht, der schon weit über 1200 Jahre anhält“, betonte der langjährige ehemalige Erzbischof der Diözese München und Freising, Friedrich Kardinal Wetter.

In seiner Predigt gab Altbischof Wetter zu, dass es nur sehr wenig sei, was man vom heiligen Alto wisse. Seltsam sei nur, dass er nicht, wie seine anderen iroschottischen Mitbrüder missionierend durch die Lande gezogen ist, sondern dass er sich hier als Einsiedler absetzte. „Alto- Einsiedler“ sei auf einer Urkunde zu lesen. „Hat er vergessen, weshalb er seine Heimat verlassen hat?“ fragte der Kardinal und musste doch gleichzeitig feststellen, dass Alto auch als Einsiedler missionarisch gewirkt hatte. „Und er zieht bis heute noch die Menschen an,“ gab er zu verstehen.

Allerdings könne man nur dann die Menschen zu Christus führen, wenn man tief im Herzen dabei sei. Der heilige Alto habe gezeigt, wie man zur Kraft Gottes kommen kann, denn er sei mit leeren Händen in das Land gekommen, habe aber hier Gott als seinen Schatz gefunden. „Wo wir unseren Schatz haben, das zeigt sich, woran unser Herz hängt“, betonte Kardinal Wetter, denn nicht die irdischen Dinge seien es, sondern Gott erfülle uns mit dem Reichtum des Lebens.

„Unsere Kirche erlebt gerade einen Tiefpunkt, gemessen an den Austrittszahlen, doch ihr, die ihr heute zu eurem Altofest gekommen sei, ihr gebt ein gegenteiliges Beispiel“, erklärte der Kardinal. Das sei auch wichtig, um auch an die Jugend den Glauben glaubhaft weiterzugeben.

Als nachdrückliche Herausforderung bezeichnete Kardinal Wetter zudem die jüngsten Fragen um das Zölibat. „Es fehlen Priester für die Zukunft, daher müssen wir uns Gedanken machen, einen anderen Zugang zu schaffen.“

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