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3062 Stunden für Arme, Einsame und Schwache

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Karlsfeld - Schon seit 1981 bietet die Nachbarschaftshilfe Karlsfeld sozial schwachen oder alten Leuten in der Gemeinde ihre Dienste an, damit diese Menschen ihren Alltag besser bewältigen können.

Das können Behördengänge sein, das kann die vorübergehende Betreuung von Kindern sein, wenn deren Eltern zum Beispiel wegen Krankheit ausfallen, das kann mitunter nur ein ganz einfacher Spaziergang mit einem einsamen Menschen sein.

In den ersten Jahren war die Nachbarschaftshilfe noch ein Häuserkreis, der nur Besuchsdienste in Pflegeheimen anbot. Längst aber gehören Arztbegleitungen, Kinderbetreuungen und Behördengänge zum großen Tätigkeitsfeld der ehrenamtlichen Helfer. Jetzt hat die Nachbarschaftshilfe ihre Bilanz für das Jahr 2012 vorgelegt: 3062 Stunden ehrenamtliche Hilfe wurden geleistet.

Die Besuchsdienste bei alten, einsamen sowie alleinstehenden Personen zu Hause oder im Altenheim nehmen mit 2102 Stunden die meiste Zeit in Anspruch. Hinzu kamen 2012 noch 437 Stunden Fahrdienste, 310 Stunden hauswirtschaftliche Versorgung, 143 Stunden Tagespflege, 40 Stunden Kinderbetreuung sowie 30 Stunden sonstige Tätigkeiten wie Behördengänge und Schreibarbeiten. Betreut wurden insgesamt 27 Personen.

Außerdem organisiert das 30-köpfige Helferteam, von dem im vergangenen Jahr allerdings nur 25 aktiv eingesetzt waren, Ausflüge und andere Veranstaltungen, darunter sind Fahrradtouren und die Weihnachtsfeier.

Wie Doris Reuß, eine der Leiterinnen der Nachbarschaftshilfe, mitteilt, ist die Nachfrage in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Trotzdem ist der Karlsfelder Nachbarschaftshilfe weiter jeder Freiwillige willkommen, der mitanpacken möchte, damit die Organisation auch in Zukunft hilfsbedürftige Karlsfelder unterstützen kann.

Die Nachbarschaftshilfe ist Teil des Sozialen Netzwerks Karlsfeld. Alle Dienste, außer hauswirtschaftlichen Arbeiten, sind ehrenamtlich, also kostenlos. Ansprechpartnerinnen sind Doris Reuß, Telefon 0 81 31/93 273, und Beate Meyr 089/81 89 76 36. (

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