Frau stundenlang gefesselt, geschlagen und gewürgt: SEK-Einsatz in Kirchheim

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Eine gute Gelegenheit sich zu präsentieren bot sich für das Team der Vhs mit (Bild oben links, von links) Petra Kolbe, Daniele Niedermeier, Doris Stark und Sonja Hachinger.

6. Karlsfelder Gewerbe- und Leistungsschau

Alle sind mit der Gewerbeschau zufrieden

Schlange stehen musste man am vergangenen Sommer-Wochenende nur vor der Eisdiele. In die Turnhalle der Mittelschule konnte man locker hinein spazieren. Der Andrang zur 6. Gewerbe- und Leistungsschau in Karlsfeld hielt sich in Grenzen. Dennoch waren alle zufrieden.

Karlsfeld –„Es ist eine prima Stimmung, und es ist einfach toll, was sich die Firmen an ihren Ständen ausgedacht haben.“ Wirtschaftförderer Peter Freis von der Gemeinde Karlsfeld war vor allem vom zweiten Tag der 6. Gewerbe- und Leistungsschau, dem Sonntag, angetan. „Es sind gute Gespräche gewesen.“ Der Initiator der Messe, Michael Gold, war zwar nicht hellauf begeistert vom Besuch, aber: „Es passt schon. Wenn’s geregnet hätte, wären noch weniger gekommen.“

Bürgermeister Stefan Kolbe eröffnete die Schau: „Karlsfeld zeigt, was es kann. Und wir können viel zeigen, was wir können.“ Er dankte vor allem der „engagierten Unternehmergemeinschaft Karlsfeld“. Der neue Name geht ihm noch etwas holprig über die Lippen. „Karlsfelder Werbegemeinschaft“, wie sich der Verein früher nannte, war halt sprachlich doch etwas gefälliger.

Die kommunalpolitische und landespolitische Prominenz war beim Rundgang voller Lob für das, was die rund 40 Firmen zeigten. Auch die vielen Ausbildungsbetriebe, mit einem großen „A“ gekennzeichnet, ernteten Anerkennung. In der Aula hatten nicht-kommerzielle Vereine und Gruppen Gelegenheit, sich zu präsentieren, vom TSV über den Ampertauschring, die Wasserwacht, Pfadfinder, Helferkreis Asyl, D‘Knödldrahra bis zum Schützenverein. Dort nutzten über 100 Besucher die Möglichkeit, die eigene Treffsicherheit beim Schuss ins Schwarze (beziehungsweise knapp daneben) zu testen.

Der Stand des Vereins MINT-Campus war ebenfalls eine Attraktion. Er hat das Ziel, Kinder und Jugendliche vor allem in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu fördern und lockte mit einem kleinen Roboter, der die Seiten des Zauberwürfels richtig zusammensetzen kann.

Überhaupt war, wie es so schön heißt, das „interaktive“ Geschehen das, was den Besuchern am meisten Spaß machte. Vor allem beim simulierten Autorennen mit entsprechenden Geräuschen beim Media-Markt. Oder dem etwas geruhsameren Entenfischen beim Stand der Gemeinde Karlsfeld. Wo es auch köstlich kühles Karlsfelder Wasser ganz umsonst zu probieren gab. Beim Musikstudio von Monika Fuchs-Warmhold konnte man dagegen bei ersten Zupfversuchen probieren, wie Mandoline und Gitarre klingen.

Viele Firmen waren zum ersten Mal auf der Gewerbeschau, und alle Befragten waren sich sicher: „Wir machen beim nächsten Mal wieder mit.“ Es wurden Kontakte geknüpft, es gab Anfragen und viel ehrliches Interesse. Mit Begeisterung wurden auch die Auftritte der Tanzgruppen und der Bigband Karlsfeld im Begleitprogramm aufgenommen. Ein rundum heiteres, sonniges Wochenende, auch in der Halle.

Elfriede Peil

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