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Bietet mehr, als nur Freizeitspaß: das Jugendzentrum an der Jahnstraße in Karlsfeld. 

Attraktives Karlsfelder Jugendzentrum

Das „Rock City“ rockt wieder

Karlsfelder Jugendzentrum „Rock City“ zieht wieder mehr Kinder und Jugendliche an. Es ist zu einer tragenden Säule der gemeindlichen Jugendarbeit geworden

Karlsfeld – Das Jugendhaus an der Jahnstraße ist eine tragende Säule der gemeindlichen Jugendarbeit Karlsfeld. Und das „Rock City“ kommt wieder an bei der Jugend, wie Daniela Klemens dem Gemeinderat bei der Vorlage des Jahresberichts für 2018 mitteilte.

Daniela Klemens ist eine von fünf Mitarbeitern im Jugendhaus. Eine Maßnahme erwies sich ihrer Aussage nach als besonders wirksam: Erstmals wurde bei Schülern für die Angebote im Jugendhaus geworben. Vor allem jüngere Schüler kamen.

Der Schwerpunkt der Arbeit im Jugendhaus liegt auf der Altersgruppe zwischen zwölf und 16 Jahren. In den vergangenen Jahren waren die JUZ-Besucher im Schnitt deutlich älter.

Und noch etwas hat sich im Laufe der Zeit verändert: Die Kinder und Jugendlichen seien gesättigt vom pädagogisiert werden, vom „Dinge tun müssen“, davon, dem Alltag gerecht zu werden, so Klemens. Sie kommen zum Entspannen, zum Runterkommen vom Schul- und Freizeitstress. Das Konzept ist darauf abgestimmt: Die jungen Menschen sollen einen Ort vorfinden, „an dem sie sein können, an dem sie nichts müssen, sondern nur dürfen“, wie es im Bericht von Daniela Klemens heißt.

Mitarbeiter haben immer ein offenes Ohr

Das „Rock City“ bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen jedoch weit mehr als nur Kicker, Playstation, Partys und weitere Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Sie können sich bei Problemen jederzeit an die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des JUZ wenden, das gilt für Liebeskummer ebenso wie für Tipps zur Berufswahl.

Zu den Zielen der offenen sozialpädagogischen Arbeit mit den Karlsfelder Jugendlichen gehören die Förderung von Selbstbestimmung und Teilhabe, die Fähigkeit der Jugendlichen zur Positionierung im täglichen Miteinander, die Persönlichkeitsentwicklung und Entwicklung der Entscheidungsfähigkeit. Die Angebote, die sich aus den Aufgaben der offenen Jugendarbeit ergeben, richteten sich dabei stets nach den Interessen der Jugendlichen, so Klemens in ihrem Bericht.

Das Thema „Medien“ nimmt auch bei der gemeindlichen Jugendarbeit immer breiteren Raum ein. Eine Auswirkung auf das Leben der Jugendlichen durch Plattformen wie Youtube sehe man vor allem an Themen wie Berufswunsch und Werdegang, so Klemens. In vielen Gesprächen sei deutlich geworden, dass die Kinder und jungen Erwachsenen häufig als Wunsch angeben, später Blogger oder Youtuber zu werden. Die JUZ-Mitarbeiter boten auch hier Beratung an, beleuchteten die Hintergründe und suchten mit den Jugendlichen nach alternativen Zielen. Auch die Darstellung der eigenen Person im Netz wurde in Gesprächen aufgegriffen und insbesondere in Einzelfallhilfen bearbeitet.

Vor allem mit der Mittelschule Karlsfeld pflegt das „Rock City“ eine rege Zusammenarbeit. Kooperationen gibt es auch mit Vereinen und anderen Jugendzentren in der Umgebung.  dn

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