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Auf dem Friedhof wird immer häufiger Grabschmuck entwendet.

Erneut Grabschmuck gestohlen

Dreiste Diebe auf dem Karlsfelder Friedhof

Der Karlsfelder Friedhof ist nicht nur ein Ort der Trauer, sondern mitunter auch ein Platz für dreiste Diebe. Vermehrt wird dort Grabschmuck von Blumen bis hin zu teuer bepflanzten Schalen geklaut.

Karlsfeld– Bei der Friedhofsverwaltung haben sich aus diesem Grund die Anrufe und Beschwerden gehäuft. „Es ist traurig“, so ein Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung. „Für viele Angehörige ist ein Grab ein besonderer Ort. Daher ist das entsprechende Herrichten weit mehr als nur Dekoration. Ein entsprechend hergerichtetes Grab ist für sie Ausdruck der Verbundenheit mit der Trauer und der Fürsorge für den Verstorbenen.“ Entsprechend schmerzt es dann, wenn der Grabschmuck oftmals schon nach wenigen Stunden verschwunden ist.

Die Friedhofsverwaltung geht davon aus, dass die Gestecke den Friedhof nicht verlassen, sondern auf andere Gräber gebracht werden. Grabschmuck ist nicht billig, und gerade ältere Menschen berichten, dass sie sich den Schmuck für das Grab ihres Angehörigen regelrecht vom Mund absparen – oftmals, indem sie auf Anschaffungen für sich selbst verzichten.

Die Friedhofsverwaltung registriert insbesondere in den Sommermonaten vermehrt Beschwerden über gestohlenen Grabschmuck.

Entsprechend sind die Mitarbeiter des Friedhofs zu größter Aufmerksamkeit aufgerufen. Da das Gelände zu weitläufig ist, um es effektiv überwachen zu können, ruft die Gemeinde alle Besucher zu besonderer Aufmerksamkeit auf. Gleichzeitig appelliert sie an den Anstand aller und bittet darum, mit Rücksicht auf die Angehörigen, fremde Gräber und deren Schmuck in Ruhe zu lassen. Wer entsprechende Beobachtungen macht, soll sich unter der Rufnummer 0 81 31/ 6 16 96 01 an die Friedhofsmitarbeiter wenden.

dn

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