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„Vielen Dank für 2019“ sagen Gerhard Proske (Vorsitzender Siedlergemeinschaft Karlsfeld-Nord), Christa Berger-Stögbauer sowie Manuela und Peter Brandl (Festwirt/v.l.). foto: og

Zurück in einer höheren Liga: Veranstalter sind mit Karlsfelder Siedlerfest rundum zufrieden

Christa Berger-Stögbauer, Festreferentin der Siedlergemeinschaft Karlsfeld-Nord, sprach von einer „durchweg positiven Bilanz“ für das  Karlsfelder Siedlerfest. 

Karlsfeld –  Nicht nur Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei hätten sich zufrieden gezeigt mit dem Verlauf des Karlsfelder Siedlerfestes 2019, auch die Veranstalter freuen sich über ein erneutes Besucherplus.

Seitdem vor drei Jahren unter anderem mit der Verpflichtung von Peter Brandl als neuem Festwirt zahlreiche Neuerungen eingeführt wurden, gehen die Besucherzahlen nach Angaben der Veranstalter jedes Jahr um sieben bis acht Prozent nach oben. Dabei hat auch diesmal das Wetter wieder weitgehend mitgespielt.

Auch die Veranstaltungen im Festzelt sind offenbar gut angekommen. Schon am ersten Abend kamen rund 760 zahlende Gäste zum Kabarett der „Brettl-Spitzen“ und der „Couplet-AG“. Damit habe man ein Publikum erreicht, das man sonst nicht unbedingt auf dem Siedlerfest treffen würde, meinte Berger-Stögbauer beim Pressetermin. „Endlich ist mal was für uns gemacht worden“, habe ihr eine Besucherin nach der Veranstaltung gesagt.

Auch beim Festzug waren nach Veranstalterangaben heuer wieder über 2000 Menschen dabei – zu verdanken war das insbesondere den Karlsfelder Vereinen. Ebenso sei der Seniorennachmittag ein großer Erfolg gewesen. „Ich hab’ noch nie so viele Senioren gesehen“, meinte Christa Berger-Stögbauer. Über 4300 seien in diesem Jahr dabei gewesen. Die Gemeinde Karlsfeld spendierte den Gästen wieder eine Mass und ein Hendl.

Die Siedlergemeinschaft sieht sich damit in ihrer Linie bestätigt, Traditionelles mit Neuem zu mischen. So hat Mallorca-Partykönig Mickie Krause vor allem die jungen Leute angelockt. Über 3000 Besucher haben zu seinen Hits wie „Geh mal Bier hol’n“ oder „Schatzi, schenk mir ein Foto“ auf den Bänken getanzt – und das Festzelt komplett gefüllt.

Während das Fischerstechen, bei dem auch Bürgermeister Stefan Kolbe hätte antreten sollen, wetterbedingt abgesagt wurde, habe man beim Feuerwerk „den ganzen Tag gezittert“, erinnert sich Berger-Stögbauer. Am Nachmittag um drei habe es noch geregnet, aber dann sei es ein „traumhaftes Feuerwerk“ geworden. Links und rechts neben den Raketen habe es geblitzt, dazwischen sei das Feuerwerk abgebrannt worden. „Karlsfelder Dusel“ sei das gewesen, so die Festreferentin.

Auch Festwirt Peter Brandl konnte sich über steigende Umsätze freuen. Und er versprach: „Wir wollen das Niveau weiter nach oben treiben.“ Wenn das gelinge, spiele das Karlsfelder Siedlerfest wieder in einer Liga, die bayernweit recht weit oben angesiedelt werden könne.

Doch auch er gab zu, dass dies nicht einfach ist. Denn die Messlatte liegt jetzt um einiges höher. Und nächstes Jahr findet ausgerechnet parallel zur Festwoche die Fußball-EM statt. Dann wird es wohl im Festzelt mehrmals ein „Public Viewing“ geben.

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