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Positive Zahlen sind aus der polizeilichen Statistik für die Gemeinde Karlsfeld herauszulesen.  

Die Bilanz der Polizei

Karlsfeld ist sicherer geworden

Nur noch zwei gelungene Einbrüche ereigneten sich 2017 in der Gemeinde Karlsfeld, bilanzierte Thomas Rauscher bei der Bürgerversammlung. Und Dachaus Polizeichef hatte noch mehr positive Zahlen für die Gemeinde zu verkünden.

Karlsfeld Dachaus Polizeichef Thomas Rauscher stellte bei der Karlsfelder Bürgerversammlung die Verkehrsunfall- und Kriminalstatistik 2017 für das Gemeindegebiet vor – und hatte fast nur Gutes zu berichten.

Genau 4833 Verkehrsunfälle hat die Polizeiinspektion im gesamten Landkreis aufgenommen, in Karlsfeld weniger als 500. Dabei gab es 95 Verletzte, 2016 waren es noch 107 gewesen. Die meisten Unfälle in der Gemeinde waren Kleinunfälle (293), danach kommen die Unfälle mit schwerwiegendem Sachschaden (142) und schließlich die Unfälle mit Verletzten (78).

Die Polizeiinspektion Dachau nahm in Karlsfeld 128 Unfallfluchten auf, 2016 waren es 100. Die Anzahl an geklärten Unfallfluchten stieg von 43 auf 57 Fälle. „Schade ist, dass die Leute nicht einmal bei kleineren Schäden den Mut beweisen, kurz die Polizei anzurufen, die sich dann um alles weitere kümmert“, sagte Polizeichef Rauscher.

Über die Entwicklungen bei der Kriminalstatistik freute sich der Polizeidirektor besonders. Im gesamten Landkreis sanken die Straftaten von 5256 im Jahr 2016 auf 5031 im vergangenen Jahr. In Karlsfeld wurden 655 Straftaten begangen. Rückläufig waren vor allem die Diebstähle von 285 im Jahr 2016 auf 249 im abgelaufenen Jahr (minus 36 Fälle). Im Vergleich gingen die Fahrraddiebstähle von 93 auf 81 zurück (minus zwölf Fälle). Sehr gut sieht es sogar bei den Wohnungseinbrüchen aus. Sie gingen von 37 auf 9 (minus 28 Fälle) zurück. Körperverletzungen zählten die Beamten 132 (2016: 201, minus 69 Fälle). Vor allem letztere beiden Punkte freute Rauscher. „Von den neun übrigen Einbrüchen im Jahr 2017 waren übrigens sieben versuchte Einbrüche, das heißt: Nur in zwei Fällen kamen die Einbrecher auch ins Haus“, informierte er. Dies führte er auf die gute Aufklärungsarbeit in Sachen Einbruchsschutz zurück.

Zudem stieg die allgemeine Aufklärungsquote. Zwar liegt Karlsfeld mit einer Aufklärungsquote von 55,4 Prozent unter dem Landkreis (66,1 Prozent), sie sei dennoch hoch. „Ich könnte hier nur meine Kollegen bei der Polizei loben, aber die Zeugen, die sich bei uns melden, tragen sehr zur Aufklärung bei“, dankte er.

Die Häufigkeitszahl beschreibt die Straftaten pro 1000 Einwohner. Diese ist im Landkreis bei 33, in Karlsfeld bei 32. „Wenn man bedenkt, dass Bayern mit einer Häufigkeitszahl von 49 einer der sichersten Bundesländer Deutschlands ist, dann können Sie sich vorstellen, wie sicher Karlsfeld aus polizeilicher Sicht ist“, fasste er die Statistik zusammen.

Miriam Kohr

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