Bündnis und Teile der SPD lehnen neues Gewerbegebiet ab

Karlsfeld - Das im neuen Flächennutzungsplan vorgesehene Gewerbegebiet nördlich der Bajuwarenstraße sorgt weiterhin für Zündstoff.

Das Bündnis für Karlsfeld lehnt die Ausweisung eines Gewerbegebiets unmittelbar an der Grenze zu Dachau strikt ab, weil es sich im regionalen Grünzug befindet. Dagegen sind auch Hans Guldner und Anita Neuhaus (SPD).

„Wir brauchen da kein Gewerbegebiet. Füllen wir doch erst die bestehenden!“, meint Guldner. Marco Brandstetter vom Bündnis attackiert die Große Kreisstadt, die in unmittelbarer Nähe bereits Gewerbegebiete ausgewiesen hat. „Dachau geht nicht sehr verantwortlich mit den Landschaftsgebieten um. Wir sollten uns nicht an den Schwarzen Graben anhängen“, forderte er. Ganz anderes argumentierte Wolfang Offenbeck (CSU). „Wir brauchen Gewerbesteuereinnahmen“, sagte er.

„Wir müssen Wachstumsmöglichkeiten darstellen“, betonte Andi Froschmayer (CSU). „Wir können uns doch die Firmen aussuchen, die sich ansiedeln wollen“, sagte sein Parteifreund Dag Hogh-Binder. „Eine Nichtausweisung nimmt uns Flexibilät“, schloss sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Reinhard Pobel an. (ek)

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