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Mit „Schwaiberl und Irxenschmalz“ und vor allem im Teamwork bewältigten Burschen und TSV-Sportle r die Aufgabe. Das heißt: Auf technische Hilfe wurde beim Aufstellen des Maibaums verzichtet.

Maibaumfest beim TSV Eintracht

Gemeinsam sind sie stark

Burschen und „Kraft-Sportler“ haben angepackt und am Karlsfelder Sportheim einen stattlichen Maibaum aufgestellt.

Karlsfeld – Auf dem Schorsch-Froschmayer-Platz am Karlsfelder Sportgelände steht wieder ein Maibaum – und ein stattlicher dazu. 21 Meter misst das gute Stück, und in die Vertikale wurde es nach guter alter Tradition gebracht: mit „Schwaiberl und Irxenschmalz“ (Stangen und Muskelkraft).

Dieser besonderen Herausforderung wollten sich die Karlsfelder Burschen stellen. Vor rund 220 Zuschauern wurde der Baum aufgestellt. Ein paar kräftige Hände aus dem Publikum packten mit an. Mit gemeinsamer Kraft wurde der Maibaum von der Waagrechten in den strahlend weißblauen bayerischen Himmel geschafft.

Um dem Maibaumfest der Gemeinde Karlsfeld nicht in die Quere zu kommen, hatten der Burschenverein und der TSV Eintracht Karlsfeld das Fest eine Woche später geplant. Begleitet wurde das Spektakel von der Pichlstoaner Blaskapelle.

Bevor es dann zum gemütlichen Teil überging, bedankte sich TSV-Präsident Rüdiger Meyer beim Organisationsteam mit einem kleinen Rückblick auf die Chronik des TSV-Maibaums. Dafür zitierte er den Spruch am Maibaum: „Dieser Baum in unserer Mitte, aufgestellt von Jung und Alt, nach altem Brauch und alter Sitte, steht als Zeichen für Zusammenhalt.“

Die Veranstaltung sowie die zugehörigen Vorbereitungen hatte der neue Seniorenbeauftragte des TSV, Peter Nöbauer, organisiert. Es freute sich besonders: „Wir hatten perfektes Wetter für ein tolles Fest, das den TSV, den Burschenverein und Gemeindemitglieder zusammenbrachte.“  dn

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