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Strenge Coronaregeln: Besuch im Karlsfelder Hallenbad sehr überschaubar

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Zahl der Badegäste: null. An drei Tagen der Woche bleibt das Karlsfelder Hallenbad daher bis auf Weiteres geschlossen.
Zahl der Badegäste: null. An drei Tagen der Woche bleibt das Karlsfelder Hallenbad daher bis auf Weiteres geschlossen. © ep

Der Warmbadetag im Karlsfelder Hallenbad ist für viele Wasserfreunde der schönste Tag der Woche: Den genießen zwischen 250 und 300 Menschen. Normalerweise...

Karlsfeld ‒ Seit dem 29. November ist das Hallenbad nach der zwischenzeitlich nötig gewordenen umfangreichen Dachsanierung wieder geöffnet, unter strengen Corona-Bedingungen. Nur wer mindestens zweimal geimpft und zusätzlich aktuell negativ getestet ist, darf hinein. Das hatte den Effekt, dass am letzten Warmbadetag nur rund 30 Unermüdliche diese Hürde für den Sprung ins Wasser überwanden. An den anderen Tagen waren es nur zwischen zehn und 20 zahlende Gäste. Und weil die vorgegebenen Bedingungen persönlich kontrolliert werden müssen, wurde externes Personal für viel Geld eingestellt. Eine Rechnung, die nicht aufging: „Das war kaufmännisch der Supergau“, sagt Marco Mühlenhoff, Leiter der Abteilung Gebäudemanagement in der Gemeindeverwaltung.

Die Schulen und die Vereine haben ihre Übungszeiten wieder, aber für das allgemeine Schwimmen hat man sich jetzt doch zu einer Kürzung der Öffnungszeiten entschlossen. Mittwoch, Donnerstag und Freitag ist das Hallenbad zu.

Für das leidige Testen und das Anstehen dafür außerhalb wird gerade geprüft, ob das Physiozentrum unten im Hallenbad eine Teststation werden kann. „Das wäre eine Win-Win-Situation für alle“, sagt Mühlenhoff.

 Mit einer Verlustwelle auf noch unbestimmte Zeit kämpft dagegen die Pächterin des gastronomischen Angebots, der „Acquabar Elisa“. Nur vom 15. Oktober 2019 bis zum 15. März 2020 hatte Elisa Grillo ihr mit großem Engagement und vielen Hoffnungen übernommenes Restaurant offen halten können. Sie lässt erst einmal weiter geschlossen: „Ich mache nicht auf, da ich unter diesen Umständen nicht arbeiten kann. Von den Quadratmetern her ist das Stüberl außerdem zu klein für die Umsetzung der Vorschriften.“ Elfriede Peil

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