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Ein Busbahnhof für Karlsfeld? CSU-Fraktion stellt entsprechenden Antrag

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Karlsfeld soll einen Busbahnhof bekommen. Das zumindest fordert die CSU-Fraktion im Gemeinderat in einem Antrag.

Karlsfeld – „Im Verkehrsentwicklungsplan der Gemeinde Karlsfeld wurde der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) intensiv untersucht“, schreibt der Fraktionsvorsitzende Bernd Wanka im Antrag. „Dabei wurden verschiedene Optimierungen im Busverkehr der überörtlichen Verbindungen erarbeitet.“

Wanka nennt unter anderem die Linie 172, die in der Hauptverkehrszeit jetzt im Zehn-Minuten-Takt verkehrt, und die Linie 160, die vom Bahnhof Allach über Karlsfeld westlich der Bahn bis ins Ortszentrum verlängert wurde. Die Neuordnung des Ortsverkehrs (Linie 701/711) sei nun Gegenstand des zu erstellenden Nahverkehrsplanes. „Die CSU-Fraktion bittet die Verwaltung nun in enger Abstimmung mit dem sich in Aufstellung befindlichen Nahverkehrsplan des Landkreises eine zentrale Umsteigehaltestelle bzw. einen Busbahnhof in Karlsfeld im zentralen Bereich zu prüfen“, so Wanka weiter.

Mit dieser zentralen Umsteigehaltestelle soll eine optimale Verknüpfung zwischen den überörtlichen Buslinien und dem Ortsverkehr Karlsfeld erreicht werden. Wanka: „Weiterhin bitten wir die Verwaltung, sich bei der Münchner-Verkehrsgesellschaft (MVG) für den Einsatz von Elektrobussen insbesondere für die Nachtlinie 71 einzusetzen. Wir können mit dieser Maßnahme sicherlich einen Teil der Busfahrten in den am stärksten belasteten Bereichen einsparen bzw. lärmärmer fassen und auch Bürgern der Handwerkersiedlung, der Rothschwaige und westlich der Bahn komfortablere Verbindungen in Karlsfeld, aber auch zum Umstieg nach Dachau oder München anbieten.“

dn

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