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Höhepunkt des ersten Kulturwochenendes: da s große Abschlusskonzert im Bürgerhaus. 

Jedes Jahr eine große Kulturveranstaltung für Karlsfeld

In Karlsfeld soll künftig jedes Jahr im Sommer eine große Kulturveranstaltung stattfinden. Dieses Ziel hat sich der „Runde Tisch Kultur“ gesetzt. Die Gemeinde sagte ihre Unterstützung zu.

Karlsfeld – Das Wetter war ... bescheiden. Doch obwohl das Wochenende völlig verregnet war und mancher Auftritt im Freien abgesagt werden musste, waren die ersten Karlsfelder Kulturtage am 21. und 22. Juli ein Erfolg. Der „Runde Tisch Kultur“ habe bei seinem letzten Treffen im Oktober ein positives Fazit gezogen, berichtete Stefan Handl (CSU) am Dienstagabend im Rathaus dem Hauptausschuss des Gemeinderats. „Die Resonanz war sehr zufriedenstellend.“

Erstmals war die traditionelle Freiluftausstellung „Seh am See“ des Karlsfelder Kunstkreises heuer ausgeweitet worden. Kulturschaffende aus der Gemeinde hatten ein umfangreiches Rahmenprogramm zusammengestellt, von der Lesung für Kinder bis zum großen Abschlusskonzert mit dem Karlsfelder Sinfonieorchester, Karlsfelder Chören und der Volkstanzgruppe D’Knödldrahra. Am „Runden Tisch Kultur“ sei es „einhelliger Wille“ gewesen, das Kulturfestival in dieser Form in zwei Jahren zur nächsten „Seh am See“ wieder zu veranstalten.

Doch das ist nicht alles. Auch in den Jahren dazwischen soll es eine Großveranstaltung geben: ein internationales Kulturfestival unter dem Titel „Küchen der Welt“ mit Tanz und Musik. Die Premiere soll am 20 und 21. Juli 2019 auf dem Bruno-Danzer-Platz in der neuen Mitte stattfinden.

Einbezogen werden sollen nicht nur die vielen Karlsfelder Griechen und Italiener, sondern auch der Asyl-Helferkreis mit den Flüchtlingen, die in den beiden Karlsfelder Unterkünften leben. Ein solches Festival unterstreiche „den bunten Charakter, den Karlsfeld hat“, sagte Handl gestern im Gespräch mit der Heimatzeitung. Integration habe die Gemeinde über Jahrzehnte begleitet, „erst nach dem Krieg mit den vielen Flüchtlingen aus dem Osten, dann in den 60er und 70er Jahren mit den Gastarbeitern.“ In den vergangenen drei Jahren habe Karlsfeld bei der Integration von Asylsuchenden „deutlich mehr gemacht als andere Gemeinden“, die Sache laufe „friedlich, rund und reibungslos“.

Für die Premiere im kommenden Jahr sagte Bürgermeister Stefan Kolbe am Dienstag im Hauptausschuss Hilfe und Unterstützung der Gemeinde zu, etwa bei Logistik und Genehmigungen. Dafür werde für die Veranstaltung Geld in den Haushalt eingestellt.

Im Haushalt 2018 waren für das Kulturwochenende rund um die „Seh am See“ 5000 Euro eingestellt worden (benötigt wurden nur rund 3500 Euro). Fürs internationale Kulturfestival im kommenden Jahr werde man Mittel in ähnlicher Größenordnung vorsehen, sagte Kolbe.

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