Eintracht muss erneut gegen einen bärenstarken Aufsteiger ran

Karlsfeld - Nach der Berg-und-Tal-Fahrt in der ersten Wochen der BOL-Saison 2009/2010 fragen sich die Fans des TSV, in welchen Bereich der 16er-Liga ihr Team nun eigentlich einzuordnen ist.

„Ich verstehe die Zuschauer“, meint Karlsfelds Coach Dieter Kinast, „auch ich zerbreche mir den Kopf, warum wir unser Potenzial bisher nur sporadisch ausgeschöpft haben.“

Das Zauberwort laute Kontinuität, so der Trainer weiter: „Die meisten Spieler sind mental nicht stabil genug, um sich 90 Minuten auf ihre Aufgabe zu konzentrieren.“

Das sei auch die Erklärung, warum man nach gutem Start häufig auch spieltaktisch so neben der Kappe stehe. Kinast: „Da wird auf einmal nicht mehr konsequent verschoben, man geht nicht mehr ganz so eng an den Mann – und plötzlich fängt man sich Gegentore, die man zu Spielbeginn nie kassiert hätte.“

Kinast, der erst im Sommer sein Engagement als Trainer bei der Karlsfelder Eintracht angetreten hat, nutzt vor allem die Pokalspiele, um weiter an seinem Team zu feilen. So durfte am vergangenen Dienstag, beim 3:0-Erfolg in Weichs, der erst 18-jährige Bobi Desic ran.

Kinast: „Er hat seine Sache gut gemacht, wird demnächst von mir sicherlich einen halbstündigen Einsatz in der BOL bekommen.“

Mit dem VfR Garching bekommt es die Eintracht am Sonntag (17 Uhr) auswärts mit einem weiteren starken Aufsteiger zu tun. „Es ist auffällig, wie gut sich die Neulinge heuer schlagen“, bestätigt Kinast. „Das Spiel gegen den Tabellenvierten, den SC Olching, steht uns ja noch bevor, aber der Tabellendritte Gerolfing hat uns ja vor acht Tagen schon gezeigt, dass ein Aufsteiger durchaus mit den Topteams der Bezirksoberliga mithalten kann, wenn das Potenzial da ist.“

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