Linie soll nach Karlsfeld verlängert werden

Der Bus 160 fährt vielleicht schon im Dezember

Schon im Dezember könnte der Bus der Münchner Linie 160 bis Karlsfeld fahren. Die Verlängerung der Linie würde viele Vorteile bringen.

Karlsfeld – Wenn alles glatt, läuft, dann fährt schon nach dem nächsten Fahrplanwechsel im Dezember die Münchner Buslinie 160 nach Karlsfeld. Wie Bürgermeister Stefan Kolbe am Donnerstag im Gemeinderat mitteilte, unterstütze der Landkreis Dachau die Verlängerung der Linie. Erste Prüfungen über die Linienführung und das Taktangebot gebe es bereits.

Bis jetzt fährt der Bus 160 vom Pasinger Bahnhof über die Meyerbeerstraße, die Verdistraße, die Pippinger Straße und die Eversbuschstraße zum Allacher Bahnhof (und zurück). Von dort soll die Linie zunächst bis zum Karlsfelder Bahnhof verlängert werden. Wunsch in Karlsfeld ist allerdings eine Weiterführung über die Bayernwerkstraße bis ins Ortszentrum. Wie Kolbe betonte, würden von der Verlängerung der Linie nicht zuletzt die Menschen westlich der Bahn profitieren, weil sie zum Bespiel die Neuen Märkte und das Rathaus mit dem Bus erreichen könnten.

Die Verlängerung sei möglich, so Kolbe, „wir müssen allerdings an unseren Haltestellen etwas tun, und das kostet Geld“. Er hoffe, dass der Landkreis und die Stadt München bei der Finanzierung „mitgehen“.

Gerade von der Tangentialverbindung vom Karlsfelder zum Pasinger Bahnhof verspricht man sich in Karlsfeld viel. Für Pendler Richtung Pasing wäre es eine interessante Variante, vor allem bei Störungen auf der Linie S2. Kolbe ist sich sicher, dass das Angebot stark angenommen wird: Es soll sogar ein 18-Meter-Gelenkbus auf der Linie 160 eingesetzt werden.    tol

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