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Tief beeindruckte Ministerin: Kerstin Schreyer im Kinderhaus „Schatzinsel“ in Karlsfeld, umringt von den Kindern. Hintere Reihe von links: Elisabeth Pfaff, Bernhard Seidenath, Ursula Singer-Parzefall, Kathrin Ferland, drei Mitarbeiterinnen der „Schatzinsel“ sowie Paul Polyfka. 

Familienministerin Kerstin Schreyer zu Gast in der Karlsfelder „Schatzinsel“

Kinderbetreuung birgt große Herausforderungen

Die neue bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales Kerstin Schreyer hat dem BRK-Kreisverband einen Besuch abgestattet. Sie besuchte das BRK-Kinderhaus „Schatzinsel“ in Karlsfeld.

Karlsfeld Die neue bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales Kerstin Schreyer hat dem BRK-Kreisverband einen Besuch abgestattet. Die Einladung hatte der BRK-Kreisvorsitzende Bernhard Seidenath ausgesprochen – im Namen von Kreisgeschäftsführer Paul Polyfka und der in der Kindertagespflege im BRK tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dazu besuchte die Ministerin das BRK-Kinderhaus „Schatzinsel“ in Karlsfeld.

Themen bei dem Besuch Schreyers waren denn auch vor allem die Herausforderungen der Kindertagespflege, insbesondere in großen Einrichtungen. Im Kinderhaus „Schatzinsel“ in Karlsfeld wurde die Ministerin von den Vorschulkindern und den Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen herzlich begrüßt. Interessiert folgte die Staatsministerin auf einem Rundgang durch das Haus den Erläuterungen der Leiterin Elisabeth Pfaff.

Mit mehr als 150 Kindern in sieben Gruppen ist die „Schatzinsel“ die neueste und größte Kinderbetreuungseinrichtung des BRK Kreisverbandes Dachau. Mehr als 60 Prozent der Kinder stammen aus Familien mit Migrationshintergrund. Diese Vielfalt sei eine Herausforderung, berge aber auch die Chance, Toleranz zu üben und andere Kulturen kennenzulernen, betonte Pfaff.

Mit der Fachbetreuerin Ursula Singer-Parzefall und der Referatsleiterin Kathrin Ferland erörterte Staatsminsterin Schreyer die Aufgaben und Qualitätsstandards moderner Kinderbetreuung im BRK. „Kitas haben heute die gesellschaftliche Aufgabe einer Bildungseinrichtung“, ergänzte Elisabeth Pfaff. Das große Karlsfelder Kinderhaus zeige, dass die Leitungen großer Einrichtungen von pädagogischer Mitarbeit freigestellt werden müssten. Zugleich müsse finanziell noch stärker als bisher honoriert werden, wenn ein Kind ohne jegliche Deutschkenntnisse in die Einrichtung komme und hier seine ersten Worte Deutsch lerne. Sozialministerin Schreyer zeigte sich von der Einrichtung, den großen Außenspielanlagen sowie von der angenehmen Atmosphäre in der „Schatzinsel“ tief beeindruckt und nahm die fachlichen Anliegen mit ins Ministerium nach München.

dn

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