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Grüne Fraktion im Karlsfelder Gemeinderat (v.l.): Heike Miebach, Thomas Nuber, Janine Rößler-Huras, Michael Fritsch, Cornelia Haberstumpf-Göres.  

Fünf Grüne schaffen auf Anhieb Sprung in den Karlsfelder Gemeinderat

Die Kommunalwahl am vergangenen Sonntag hat der Gemeinde Karlsfeld eine weitere politische Kraft beschert: Die Grünen sind im Gemeinderat.

Karlsfeld –   Drei Frauen und zwei Männer wurden gewählt. 35 335 Stimmen erhielten die Kandidaten der Grünen am Sonntag – mehr als die der SPD (35 057).

Im Oktober 2017 wurde der Ortsverband Karlsfeld gegründet. Grüne Politik aber gab es schon früher in der Gemeinde Karlsfeld: Vor genau 30 Jahren kandidierten Grüne zum ersten Mal für den Gemeinderat. Eleonore Haberstumpf schaffte damals den Sprung ins Gremium. Sie übernahm das Amt der Umweltreferentin und wurde 1996 wiedergewählt.

Parallele zum Jahr 2020: Auch damals war der Ortsverband jung. Er war erst im April 1989 gegründet worden. Ziel war es, auch auf lokaler Ebene eine Alternative zu den etablierten Parteien zu bieten. 30 Jahre später taucht der Name Haberstumpf wieder auf: Mit Cornelia Haberstumpf-Göres zieht die Tochter von Eleonore Haberstumpf in den Gemeinderat Karlsfeld ein.

Die Fraktion vervollständigen Spitzenkandidatin Janine Rößler-Huras, Michael Fritsch, Heike Miebach und Thomas Nuber. Mit 4177 Stimmen fuhr die Spitzenkandidatin auch ein persönliches Spitzenergebnis ein. Rößler-Huras kam unter allen Kandidaten, die sich um einen Sitz im Karlsfelder Gemeinderat bewarben, auf Rang sechs. Nur Bürgermeister Stefan Kolbe und vier weitere Kandidaten der CSU erhielten mehr Stimmen.

„Wir freuen uns natürlich riesig über den Erfolg und können jetzt in Karlsfeld endlich richtig aktiv werden“, sagte Janine Rößler-Huras. Sie kündigte eine „gute und kooperative Zusammenarbeit“ mit dem Bürgermeister an. 

Thomas Leichsenring

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