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Für Radfahrer und Fußgänger gefährlich: Der Überweg an der Kreuzung Hochstraße/Münchner Straße. 

Fußgängerampel Hochstraße in Karlsfeld bleibt ein Problemfall

„Rasend gefährlich!“

Die Fußgängerampel an der Hochstraße in Karlsfeld bleibt ein Problemfall.  Das weiß man im Gemeinderat. Doch Abhilfe ist momentan nicht in Sicht

Karlsfeld – „Rasend gefährlich“ nennt Bürgermeister Stefan Kolbe die Stelle, Franz Trinkl, SPD-Fraktionschef im Gemeinderat und Karlsfelder Fahrradreferent, fordert unmissverständlich: „Das geht nicht, wir müssen dringend etwas tun!“ Es geht um den Fußgängerüberweg auf der Hochstraße, gleich vorne an der Münchner Straße.

Das Problem: Der Platz ist sehr begrenzt, die Aufstellflächen für Wartende sind entsprechend beschränkt. Die Mittelinsel zum Beispiel ist gerade mal 2,50 Meter breit. Für Fahrradfahrer mit Kindern im Anhänger etwa, die dort auf Grünlicht warten, ist das zu wenig. Hinzu kommt, dass es gerade jetzt im Sommer, wenn Tausende zum Karlsfelder See strömen, an der Kreuzung enorm zugeht.

In Gemeinderat und Rathaus ist der Missstand seit Langem bekannt. Diesen zu beheben, ist jedoch nicht so einfach – wegen der Zuständigkeiten. Bei jeder Planung müssen Landratsamt und Straßenbauamt einbezogen werden. Und letztlich geht es immer ums Geld und vor allem um die Frage, wer es ausgeben muss. Ein umfassender Umbau würde wohl einen sechsstelligen Betrag erfordern, allein schon wegen des nötigen Grunderwerbs.

Karlsfeld ist gerade dabei, seinen groß angelegten Verkehrsentwicklungsplan umzusetzen. Dieser Plan enthält zwei Vorhaben, die sich direkt auf besagte Kreuzung auswirken: eine Zuflusssteuerung des Verkehrs auf der B 304 aus Richtung Dachau und eine eigene Busspur. Wenn beide Maßnahmen umgesetzt werden, soll der Fußgängerüberweg gleich mit überplant werden. Nur wann das sein wird, ist im Moment völlig offen.

THOMAS LEICHSENRING

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