Wolfgang Offenbeck führt zur Zeit dieAmtsgeschäfte in Karlsfeld.

Die Gemeinde Karlsfeld kämpft um ihre Post

Karlsfeld - Die politische Gemeinde Karlsfeld kämpft um den Erhalt des Postbankcenters in der Krenmoosstraße.

Zweiter Bürgermeister Wolfgang Offenbeck will nicht tatenlos zusehen beim Rückzug der traditionellen Post aus Karlsfeld. Er führt zur Zeit die Amtsgeschäfte für Bürgermeister Stefan Kolbe, der Urlaub auf Mallorca macht.

Ein erstes Krisengespräch mit den Fraktionsvorsitzenden Stefan Handl (CSU) und Mechthild Hofner (Bündnis für Karlsfeld), der stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Hiltraud Schmidt-Kroll sowie Vertretern der Post hat bereits stattgefunden. Dabei haben Karlsfelds Spitzenpolitiker beschlossen, „zweigleisig zu fahren“, so Wolfgang Offenbeck.

In einem Schreiben an die Postbank versucht die Gemeinde, die Entscheidung, das Postbankcenter in Karlsfeld zu schließen, rückgängig zu machen. Was schwierig ist.

Deshalb auch ein Plan B: „Wenn es das klassische Postamt nicht mehr gibt, wollen wir versuchen, mehr Service bei einer Shop-in-Shop-Lösung zu erreichen“, so der zweite Bürgermeister. Die Gemeinde werde sich deshalb auch bei der Suche der Post nach einem Partner, zum Beispiel einem Supermarkt, einbringen. (ek)

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