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Zeitgemäßer Unterricht, mögliche neue Lernformen – das verspricht der Sieger-Entwurf für das Karlsfelder Gymnasium.

Realisierungswettbewerb

Äußerst kreativer Entwurf für Karlsfelder Gymnasium

23 Entwürfe lagen der Jury vor: Der Realisierungswettbewerb für das Gymnasium an der Bayernwerkstraße in Karlsfeld ist abgeschlossen. Nicht nur in Karlsfeld hofft man, dass bald gebaut werden kann.

KarlsfeldDer Realisierungswettbewerb für das Karlsfelder Gymnasium ist erfolgreich abgeschlossen worden. Als Sieger des Wetterwerbs ging der gemeinsame Entwurf des Münchner Büros Fritsch & Tschaidse sowie des Landschaftsarchitekturbüros Hackl & Hofmann aus Eichstätt hervor, so das Landratsamt Dachau in einer Pressemitteilung.

An der Bayernwerkstraße in Karlsfeld errichtet der Landkreis Dachau in Kooperation mit der Landeshauptstadt München ein neues, fünfzügiges Gymnasium mit vier Sporthalleneinheiten sowie Freisportflächen (wir berichteten). Den Rahmen bildet der vor einem Jahr beschlossene Bebauungsplan der Gemeinde Karlsfeld. Am EU-weiten Wettbewerbsverfahren beteiligten sich 23 Fachbüros und erarbeiteten individuelle Realisierungsvorschläge für diese ambitionierte Aufgabe.

In einer ersten Bewertungsrunde im Oktober 2020 hatten sich vier besonders gelungene Entwürfe herauskristallisiert. Diese vier Entwürfe wurden in der entscheidenden Preisgerichtssitzung nochmals intensiv begutachtet und kritisch hinterfragt. Am Ende gewann der gemeinsame Entwurf des Münchner Büros Fritsch & Tschaidse und des Landschaftsarchitekturbüros Hackl & Hofmann aus Eichstätt. Die Münchner haben zuvor unter anderem das neue Gymnasium in Dießen am Ammersee entworfen und gebaut. Die besondere Stärke des Entwurfs liege in der äußerst kreativen und ansprechenden Umsetzung des sogenannten Lernhauskonzepts, so das Landratsamt.

Die weiteren Preisträger sind die Büros bof Architekten und Bruun aus Hamburg, Hascher Jehle Design und POLA aus Berlin sowie Heinle, Wischer und Partner mit UKL Landschaftsarchitekten aus Berlin und Dresden.

Landrat Stefan Löwl zeigt sich äußerst zufrieden: „Dem Preisgericht aus Architekten, Fachplanern, Schulexperten und Vertreten der beteiligten Kommunen ist es in intensiven Diskussionen gelungen, aus der Vielzahl der unterschiedlichen Entwürfe die besten Konzepte herauszuarbeiten und zu bewerten. Ich freue mich, wenn dieses vom Landkreis so lange ersehnte Gymnasium nun zeitnah gebaut und bezogen werden kann“, so Landrat Löwl.

„Dem Preisträger ist eine äußerst kreative und pädagogisch wertvolle Planung gelungen, die zeitgemäßen Unterricht und neue Lernformen ermöglicht“, ergänzt Stadtdirektor Peter Scheifele vom Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München.

Der Karlsfelder Bürgermeister Stefan Kolbe ist mit dem Ergebnis ebenfalls zufrieden: „Der Entwurf reduziert durch die Terrassierung des Baukörpers die Längenwirkung des Schulbaukörpers gegenüber der Nachbarschaft im Norden.“

Die 23 Entwürfe sind vom 22. bis 29. Februar jeweils von 10 bis 18 Uhr in der Berufsschulturnhalle ausgestellt. Am 22. Februar findet eine offizielle Vorstellung der Preisträger mit dem Vorsitzenden des Preisgerichts, Prof. Ulrich Holzscheiter, Landrat Stefan Löwl sowie dem Verfahrensbetreuer Walter Landherr statt.  dn

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