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Hoch zufrieden sind die Mitglieder des Museumsvereins mit dem abgelaufenen Jahr (stehend Ilsa Oberbauer). 

Jahresversammlung des Heimatmuseums Karlsfeld

„Wir sind ein Superteam“

Wir sind ein Superteam“, schrieb die Vorsitzende des Heimatmuseumsvereins Karlsfeld, Hiltraud Schmidt-Kroll, in ihrem Rechenschaftsbericht. Weil sie erkrankt war, las die Vorstandskollegin und Schatzmeisterin Christine Kofler ihn vor.

Karlsfeld – „Und in der Tat: Was dieser Verein und besonders sein Vorstand seit April letzten Jahres geleistet hat, war nur möglich, weil viele Mitglieder ihren ganz besonderen Beitrag geleistet haben.

Bürgermeister Stefan Kolbe würdigte Kuratorin Ilsa Oberbauer als „die treibende Kraft“ dieses Vereins, auf den er „sehr, sehr stolz“ sei. Auch Hiltraud Schmidt-Kroll betonte in ihrem Bericht: „Ohne sie ging nicht viel.“ Ein Blick in die gerade umlaufende Liste für den „Jour-Dienst“ macht das sonnenklar: Dort soll sich eintragen, wer am ersten und dritten Sonntag im Monat, wenn das Museum von 14 bis 17 Uhr geöffnet hat, für die Besucher da ist. Vor allem der Name Ilsa Oberbauer ist zu lesen. Ohne sie geht wirklich gar nichts.

Einer besonderen Herausforderung hatte sich Horst Pajung gestellt. Er recherchierte intensiv für die Sonderausstellung „Alles fließt – die Geschichte der Gewässer in Karlsfeld“ und machte sie – natürlich mit dem ganzen Team – zu einer der erfolgreichsten Präsentationen – samt Fotos, Karten, Grafiken und Modellen. Das löste manches „Aha-Erstaunen“ aus: „Das haben wir alles in Karlsfeld?“

Weil das Sehen nur ein Mittel der Darstellung ist, wollte Hiltraud-Schmidt-Kroll das Wasser noch spürbarer machen. Ganz im Sinne der „Erlebnispädagogik“ wurde das erste Karlsfelder „Entenrennen“ auf der Würm ein herrlicher Spaß. Vor allem wissen jetzt alle, dass dieser Bach so reißend sein kann, dass er die gelben Plastikentchen nur so vor sich hintreibt! Die Enten konnten nur gerettet werden, weil sich Wagemutige in die Fluten stürzten und das Maschendrahtgitter standhaft festhielten.

Wie jedes Jahr brauchte das Ende eine Krippenausstellung. Sie lebte, wie das ganze Heimatmuseum, von den Beiträgen der Karlsfelder. Auch die Sonderausstellung „Handel und Handwerk“ zu Beginn des Jahres 2018 wurde durch die Exponate aus der Bevölkerung, etwa der Werkstatt vom Schuster Huf, sehr heimatverbunden.

Die Fotos, die Horst Rubröder zeigte, brachten die vielen Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr in Erinnerung. Auch dabei kam die Teamarbeit durch. Rubröder formulierte es so: „Die guten Bilder stammen von Detlev Steuer und Karen Pajung, die anderen von mir.“

Beim Siedlerfestumzug halfen ebenfalls alle mit, wenn auch Marianne Ritthaler für die Ausschmückung und Horst Bambach fürs Wagenführen besonderen Applaus bekamen. Das Siedlerfest heuer soll ein historischer Hingucker werden. In Erinnerung an die Erfindung des Fahrrads vor 200 Jahren soll es einen Parcours geben mit alten Rädern.

Zwei Hochräder hat der Verein schon. Weil der Besitzer nicht mehr die nötige Gelenkigkeit zum Auf- und Absteigen hat, bot sich der zweite Bürgermeister Stefan Handl an. Er will sich „todesmutig“ auf ein altes Gefährt begeben. Er wird nicht umfallen. Da kann er sich voll und ganz auf das Superteam verlassen. Elfriede Peil 

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