SPD: Änderungen im Gemeinderat

Trinkl übernimmt Fraktionsvorsitz bei SPD

In der SPD-Fraktion im Karlsfelder Gemeinderat hat sich ein Wechsel an der Spitze vollzogen: Franz Trinkl übernimmt den Fraktionsvorsitz von Hiltraud Schmidt-Kroll. Es ist nicht die einzige Änderung.


Karlsfeld – Die SPD-Fraktion im Gemeinderat Karlsfeld hat am Dienstag auf ihrer Fraktionssitzung einige personelle Änderungen beschlossen. Hiltraud Schmidt-Kroll hat ihren Rückzug von den Ämtern als Fraktionsvorsitzende und Sozialreferentin angekündigt. Günter Meikis hat das Amt des Baureferenten abgegeben.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und SPD-Ortsvorsitzende Franz Trinkl hat die Arbeit von Hiltraud Schmidt-Kroll als langjährige Fraktionsvorsitzende und Referentin gewürdigt und sich ausdrücklich bedankt. „Von Hiltrauds Engagement können wir uns alle eine Scheibe abschneiden. Es wird wohl kaum jemand geben, der fleißiger war als sie“, so Franz Trinkl.

Auch bei Günter Meikis bedankte sich Franz Trinkl. Meikis hatte sich im Gemeinderat mit Verve für die Bürgerinteressen bei Baufragen eingesetzt und war auch manches Mal mit der Bauverwaltung aneinandergeraten. „Das Baugesetzbuch muss nicht immer vor die Nöte und Wünsche der Bürger gestellt werden“, gab Meikis der Fraktion mit auf den Weg.

Hiltraud Schmidt-Kroll und Günter Meikis konnten in der letzten Zeit aus gesundheitlichen Gründen ihre Ämter nicht ganz so ausfüllen, wie sie das wollten. Man freue sich, wenn Jüngere den Stab aufnehmen, so Meikis.

Die Fraktion hat Franz Trinkl einstimmig zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Stellvertreterin bleibt wie bisher Venera Sansone. Als Sozialreferentin schlägt die SPD Fraktion Teresa Trinkl vor. Als Baureferent soll Franz Trinkl auf Günter Meikis folgen. Im Rechnungsprüfungsausschuss folgt ebenfalls Teresa Trinkl auf Hiltraud Schmidt-Kroll. Günter Meikis wird als Vertreter dazu vorgeschlagen.

Der Gemeinderat wird vermutlich noch im Juli über diese Vorschläge abstimmen. Schmidt-Kroll und Meikis werden ihr Gemeinderatsmandat weiter ausüben. Schmidt-Kroll.: „Das ist mir vom Wähler anvertraut, dem bin ich das schuldig.“

mm

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