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So hoch stand das Wasser damals 2010. Jakob Stärk ist einer der vielen vom hohen Grundwasserspiegel besonders Betroffenen in Karlsfeld. 

Jakob Stärk aus Karlsfeld ist besorgt

Steigt Grundwassernoch weiter an?

Jakob Stärk erinnert sich ungern an 2010. Damals hatte er Grundwasser im Keller – wie so viele Karlsfelder. Nun ist Stärk sehr besorgt: Denn der Grundwasserspiegel in Karlsfeld könnte weiter ansteigen.

Karlsfeld – Die MAN AG will zu Kühlzwecken auf ihrem Areal Grundwasser entnehmen und wieder erwärmt in den Grundwasserstrom zurückführen. Im Genehmigungsbescheid der Landeshauptstadt München heißt es, dass sich das Vorhaben auf den Grundwasserspiegel in Karlsfeld auswirkt. Die Rede ist von einem sogenannten „Worst-Case-Szenario“, im schlimmsten Fall also steigt der in Karlsfeld ohnehin sehr hohe Grundwasserspiegel um zehn Zentimeter an.

Für die Eigentümer älterer Häuser ohne Kellerwanne wie Stärk eine alarmierende Nachricht. Bei jedem Starkregen muss er befürchten, dass das Wasser in seinen Keller gedrückt wird. So wie 2010 und so wie 2013. Die Schäden, die das Wasser angerichtet hat, waren beide Male enorm: „Wir waren massiv betroffen, da sind wir abgesoffen!“

Karlsfeld liegt in der Münchner Schotterebene. Bei starken Regenfällen steigt der Grundwasserspiegel schnell an. Hohe Grundwasserstände und überflutete Keller waren häufig die Folge.

Jakob Stärk will noch nicht aufgeben. Er prüft gerade, ob eine Klage gegen den Genehmigungsbescheid sinnvoll ist. Er hat Rechtsanwälte eingeschaltet. Thomas Leichsenring

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