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Auf einem Grundstück der Gemeinde errichtet die Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Dachau gerade ein Gebäude mit 79 Wohneinheiten. 

Immer noch 130 Namen auf der Warteliste

Nachfrage übersteigt Angebot

An der Parzivalstraße neben dem Heizkraftwerk errichtet die Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Dachau auf einem Grundstück der Gemeinde Karlsfeld ein Gebäude mit 79 Sozialwohnungen.

Karlsfeld – 16 davon sind Wohnungen für Betreutes Wohnen, hier können Senioren einziehen. 79 Karlsfelder Einzelpersonen und Familien bekommen damit endlich ihre ersehnte Wohnung. Aber die Nachfrage übersteigt das Angebot nach wie vor. Rund 130 Namen von Karlsfeldern, die eine Sozialwohnung möchten, stehen noch auf der Warteliste.

Die Vergabe richtete sich nach Dringlichkeit und wurde in Absprache mit dem Landratsamt Dachau vorgenommen. Die Länge der Wartezeit wird berücksichtigt, ist aber nur ein Kriterium von vielen.

Im Oktober 2015 beschloss der Karlsfelder Gemeinderat, das Grundstück an der Parzivalstraße für das Bauvorhaben zur Verfügung zu stellen. 2017 war Baubeginn, voraussichtlich im Herbst 2019 ist das Haus bezugsfertig.

Die Gemeinde hätte das 7000 Quadratmeter große Grundstück auch verwerten und damit einen siebenstelligen Betrag erlösen können. Doch man entschied sich anders und folgte einem Antrag, der auf die im September 2018 verstorbene Sozialreferentin Hiltraud Schmid-Kroll (SPD) zurückging.

In absehbarer Zeit werden in Karlsfeld weitere Sozialwohnungen entstehen: auf dem Ludl-Gelände an der Münchner Straße und auf einem Grundstück an der Bayernwerkstraße.  Thomas Leichsenring

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