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Freut sich auf Karlsfeld: Pfarrerin Barbara Hopfmüller . 

Ab September

Karlsfeld bekommt eine neue Pfarrerin

Ab dem 1. September gibt es in Karlsfeld eine neue Pfarrerin. Barbara Hopfmüller übernimmt in der Korneliuskirche die Halbzeitstelle von Christoph Hilmes. Vor allem die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen ist ihr sehr wichtig.

Von Elfriede Peil

Karlsfeld– Eine Radlkarte für das Dachauer Hinterland hat sie schon. Pfarrerin Barbara Hopfmüller bekam sie bei ihrem Abschied von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Martin in Putzbrunn geschenkt. Nach mehr als zwölf Jahren dort übernimmt sie am 1. September in der Korneliuskirche die Halbzeitstelle von Christoph Hilmes, die seit Dezember 2018 nicht mehr besetzt war.

Ein Gemeindewechsel alle zehn bis 15 Jahre ist üblich in der evangelischen Landeskirche, die Pfarrerinnen und Pfarrer sind darauf eingestellt. „Aber das war schon ein großer Abschiedsschmerz. Die intensiven Kontakte zu so vielen Menschen, die Familien, wo man die Kinder getauft hat und sie heranwachsen sah und die Oma beerdigt hat“, sagt Hopfmüller.

Die Ökumene war ihr immer ein großes Anliegen und das wird es auch in Karlsfeld bleiben. Den Kontakt zur katholischen Gemeindereferentin Angelika Wagner hat sie schon aufgenommen, für den gemeinsamen Gottesdienst zum Schulbeginn.

Barbara Hopfmüller stammt aus der Oberpfalz. Nach ihrem Theologiestudium unter anderem in Heidelberg war sie Vikarin in Würzburg. Seit 1995 lebt die 54-jährige Mutter von drei erwachsenen Kindern in München. In Putzbrunn hat sie sich dafür eingesetzt, dass trotz der Proteste einer Bürgerinitiative eine Flüchtlingsunterkunft gebaut wurde.

Zu Karlsfeld hatte sie vorher gar keinen Bezug. Aber als sie die Stellenausschreibung las, dachte sie: „Ja, das kann ich mir vorstellen. Das klang so offen und vielfältig.“ Die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen in der Gemeinde ist ihr sehr wichtig: „Wir als Hauptamtliche dürfen uns nicht überschätzen. Wir bleiben auf Zeit, die Ehrenamtlichen sind immer da.“ Jetzt freut sie sich darauf, neue Menschen kennen zu lernen. „Ich werde mit offenen Ohren und Augen durch den Ort gehen. Und jeder kann auf mich zugehen.“

Am 14. Oktober ist nicht nur Landtagswahl. Da wird Pfarrerin Barbara Hopfmüller feierlich in ihr neues Amt eingeführt. Dann wird sie bestätigt bekommen, was sie über Korrnelius gehört hatte: „Das ist eine nette Gemeinde.“

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